IDF: Notebook mit Zweitdisplay als E-Paper

Funktionsfähige Designstudie in Peking gezeigt

In seinen Vorträgen zur neuen Notebook-Plattform hat Intels Notebook-Vize Mooly Eden den Prototypen eines Mobilrechners gezeigt, der 2008 auf den Markt kommen könnte. Um ein sehr schlankes Notebook war dabei ein Lederhülle gelegt, die ein E-Paper enthielt, das auch mit dem Rechner Daten austauschen konnte. Dadurch kann man beispielsweise in der U-Bahn E-Mails lesen, ohne das Notebook aufzuklappen.

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Design-Studie mit E-Paper-Display
Design-Studie mit E-Paper-Display
Das E-Paper-Display sitzt in einem schicken Lederumschlag und kann entweder mit dem PC zusammenarbeiten oder auch unabhängig genutzt werden, es verbraucht dabei keinerlei Strom. Der Umschlag ist über einen von Intel entwickelten, proprietären Stecker an der Rückseite mit dem Notebook verbunden. Über die Vista-Funktion SideShow kann der Rechner Daten wie beispielsweise E-Mails an das Display schicken.

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Design-Studie mit E-Paper-Display
Design-Studie mit E-Paper-Display
Diese lassen sich dann, ohne das Notebook aufzuklappen oder zu starten, auch unterwegs lesen. Eine Dateneingabe oder gar Handschrifterkennung über das E-Paper hat Intel aber nicht vorgesehen. Intel beteuert in Peking, die Designstudie selbst in seinen Labors in Oregon entwickelt zu haben - das erste SideShow-Notebook mit TFT-Display, das Intel ebenfalls auf einem IDF ein Jahr vor Marktstart zeigte, kam dagegen von Asus.

Das 17,8 Millimeter dünne Notebook, angetrieben von einem Penryn, ist bereits funktionsfähig, das E-Paper aber noch ein Kunststoffmodell. Wie bei früheren "Concept PCs" von Intel will der Halbleiterhersteller auch dieses Mal das Design einem interessierten Hersteller zur Verfügung stellen - ob das E-Paper-Notebook aber wie gezeigt wirklich als Serienprodukt gebaut wird, steht noch nicht fest.

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