Verdi droht Telekom mit Eskalation der Auseinandersetzung
Warnstreiks werden parallel zur vierten Verhandlungsrunde erneut ausgeweitet
Verdi setzt die zeitlich befristeten Warnstreiks bei der Telekom parallel zu der heute in Bonn stattfindenden vierten Verhandlungsrunde fort. Bundesweit sei mit Streikaktionen in allen Servicebereichen zu rechnen, hatte Verdi am Wochenende angekündigt.
"Die Beschäftigten wollen jetzt endlich Klarheit über ihre Perspektiven in den geplanten Servicegesellschaften", wiederholte Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder wieder einmal. Wenn die Telekom in ganzseitigen Zeitungsanzeigen die "sicheren Arbeitsplätze" im Konzern anpreise, müssten den Worten auch Taten folgen.
Die Telekom will einen großen Teil der heute bei der T-Com beschäftigten Mitarbeiter in neue Servicegesellschaften auslagern, in denen diese für weniger Geld länger arbeiten sollen. So will die Telekom ihre Personalkosten senken, um mit dem Wettbewerb Schritt halten zu können.
Verdi droht der Telekom mit einer weiteren Eskalation der Auseinandersetzung, sollte der "Telekom-Vorstand seine Hinhalte-Taktik" nicht aufgeben. Bevor Verdi überhaupt über die Arbeitsbedingungen in den neuen, noch nicht gegründeten Servicegesellschaften verhandeln will, müsse ein tariflicher Schutz der mehr als 50.000 von der Auslagerung betroffenen Beschäftigten vereinbart werden, so die Forderung der Gewerkschaft.
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--> das Problem bei einem Streik der T-com ist .. man kann den Laden in der Streikzeit...
@ein Mitarbiter .. hallo Kollege.. also ich bin der gleichen Meinung also 38 stunden...
Warum es unterschiedliche Tarifverträge von Verdi gibt? Ganz einfach verdi ist aus vielen...