Verdi droht Telekom mit Eskalation der Auseinandersetzung
"Die Beschäftigten wollen jetzt endlich Klarheit über ihre Perspektiven in den geplanten Servicegesellschaften", wiederholte Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder wieder einmal. Wenn die Telekom in ganzseitigen Zeitungsanzeigen die "sicheren Arbeitsplätze" im Konzern anpreise, müssten den Worten auch Taten folgen.
Die Telekom will einen großen Teil der heute bei der T-Com beschäftigten Mitarbeiter in neue Servicegesellschaften auslagern, in denen diese für weniger Geld länger arbeiten sollen. So will die Telekom ihre Personalkosten senken, um mit dem Wettbewerb Schritt halten zu können.
Verdi droht der Telekom mit einer weiteren Eskalation der Auseinandersetzung, sollte der "Telekom-Vorstand seine Hinhalte-Taktik" nicht aufgeben. Bevor Verdi überhaupt über die Arbeitsbedingungen in den neuen, noch nicht gegründeten Servicegesellschaften verhandeln will, müsse ein tariflicher Schutz der mehr als 50.000 von der Auslagerung betroffenen Beschäftigten vereinbart werden, so die Forderung der Gewerkschaft.
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