Abo
  • Services:

Google kauft DoubleClick für 3,1 Milliarden US-Dollar

Online-Werbung soll effizienter und weniger aufdringlich werden

Im Rennen um das Online-Werbeunternehmen DoubleClick hat sich Google unter anderem gegen Microsoft durchgesetzt. Allerdings zahlt Google dafür einen stolzen Preis von 3,1 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorfeld darüber spekuliert wurde, DoubleClick könne für rund 2 Milliarden US-Dollar den Besitzer wechseln.

Artikel veröffentlicht am ,

Ende März 2007 berichtete das Wall Street Journal, dass der Finanzinvestor Hellman & Friedman einen Käufer für DoubleClick suche, aber auch über einen Börsengang nachdenke. Hellman & Friedman kaufte DoubleClick 2005 für rund 1,1 Milliarden US-Dollar und hat seitdem einige Teile des Unternehmens veräußert, um an anderen Stellen hinzuzukaufen. So gehört der einstige deutsche DoubleClick-Konkurrent Falk eSolutions AG mittlerweile zu DoubleClick.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, München
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth bei Erlangen, Stuttgart

Nun geht DoubleClick für 3,1 Milliarden US-Dollar in bar an Google. Auch Microsoft hatte angeblich entsprechende Gespräche geführt. Das Unternehmen bietet Dienste rund um Online-Werbung an, betreibt unter anderem AdServer für zahlreiche Webseiten, machte 2006 etwa 150 Millionen US-Dollar Umsatz und ist weltweit Marktführer in diesem Bereich.

Künftig werde Google zusammen mit DoubleClick "überlegene" Werkzeuge für die Auslieferung und Analyse zielegerichteter Werbung anbieten. Die Relevanz von Anzeigen, die Nutzer zu Gesicht bekommen, soll steigen. Website-Betreibern verspricht Google Zugang zu neuen Kunden und eine effiziente Monetarisierung ihrer Werbeplätze. Agenturen und Werbekunden will Google künftig einen einfachen Weg bieten, klassische Online-Werbung und Keyword-Advertising über eine Schnittstelle abzuwickeln.

"Es war immer unser Ziel, Online-Werbung besser zu machen - weniger aufdringlich, effektiver und nützlicher. Zusammen mit DoubleClick wird Google das Internet für Nutzer, Werbtreibende und Website-Betreiber effizienter machen", kommentiert Google-Gründer Sergey Brin die Übernahme. Google-Chef Eric Schmidt geht davon aus, dass sich Google durch die Übernahme schneller am Markt durchsetzen wird.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Nix Stil 17. Apr 2007

Träum weida Susi Du kannst so nett programmieren - ob nun Stillos - oder Stilvoll Ein...

miccom 16. Apr 2007

Stimmt nur fast: http://de.wikipedia.org/wiki/US-Dollar#Dollar-Noten

ubuntu_user 15. Apr 2007

Postpote :-P

XHess 15. Apr 2007

altavista.com moneygle geht mir schon ne weile auf den sack. mit ner searchengine soviel...

No Clicks Hicks 14. Apr 2007

http://www.doubleclick.com/us/


Folgen Sie uns
       


Two Point Hospital - Golem.de live

Dr. Dr. Golem meldet sich zum Dienst und muss im Livestream unfassbar viele depressive Clowns heilen, nein - nicht die im Chat.

Two Point Hospital - Golem.de live Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

    •  /