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FTC: Unterhaltungsindustrie muss mehr für Jugendschutz tun

Lediglich Kinos achten in den USA laut FTC-Tests noch etwas mehr auf das Alter ihres Publikums. In 39 Prozent der Versuche kamen Minderjährige dort in Filme mit der zum "M"-Rating der ESRB äquivalenten "R"-Altersempfehlung (ab 17 Jahren). Kritik übte die FTC an der Film- und Musikindustrie, da es hier Kindern immer noch in 71 respektive 76 Prozent der Fällen möglich war, für erwachsene Altersgruppen gedachte Filme oder Musik zu erwerben. Hier habe sich deutlich weniger getan als in der Videospielindustrie, so die FTC.

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Die hinter dem ESRB stehende Spielepublisher-Vereinigung Entertainment Software Association (ESA) zeigt sich stolz über die Würdigung ihrer Tätigkeit durch die FTC, sieht die Ergebnisse als Bestätigung für die freiwillige Selbstkontrolle der Industrie und will sich weiter darum bemühen, das System weiter zu verbessern.

Unabhängig davon, um welche der drei Unterhaltungsindustrien es sich dreht, bei allen gibt es laut FTC weiterhin Diskrepanzen zwischen der Selbstkontrolle im Jugendschutz und der Werbung. Im Bereich Videospiele würde es zwar immer weniger Fernsehwerbung für Erwachsenenspiele im Umfeld von bei Teenagern populären Sendungen geben. Dafür würden Erwachsenenspiele aber im Internet auf von Teenagern stark frequentierten Webseiten beworben. Obwohl die ESRB verlangt, dass entsprechende Werbung nur dort geschaltet wird, wo weniger als 45 Prozent der Rezipienten unter 17 Jahren alt sind. Die FTC sieht deshalb die ESRB in der Pflicht, sich wenigstens um die Einhaltung dieses beschränkten Standards zu bemühen.

Die FTC hat sich erstmals auch Trends beim viralen Marketing auch mit Hilfe von sozialen Netzwerken wie MySpace oder Video-Communitys wie YouTube gewidmet. Diese würden auch von der Unterhaltungsindustrie genutzt, ohne jedoch dabei ausreichende Altersempfehlungen zu geben, obwohl eine große Zahl von unter 17-jährigen Kindern diese Dienste nutzen.

"Dieser aktuelle FTC-Report zeigt Verbesserungen, aber deutet auch darauf hin, dass die Unterhaltungsindustrie einiges an Arbeit vor sich hat", so FTC-Vorstand Deborah Platt Majoras in einer Zusammenfassung der Studie.

 FTC: Unterhaltungsindustrie muss mehr für Jugendschutz tun
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Pre@cher 16. Apr 2007

Nicht nur hierzulande... als das damals aufkam (war das nicht ne Initiative von ner...

hoffnungslos 16. Apr 2007

Stimmt doch gar nich.... Imho isses schon gut, wenn die Amis endlich mal so nen...

erster 14. Apr 2007

hmmm... dazu fällt mir nur eins ein: erster :D


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