Google Checkout kommt nach Europa
Google Checkout(öffnet im neuen Fenster) ist eng in das bisherige Angebot des Suchmaschinen-Primus eingebunden. So werden neben den Suchergebnissen bzw. in den auf Google geschalteten AdWords-Anzeigen grüne Einkaufswägelchen eingeblendet, wenn ein teilnehmender Händler gefunden wird.
Beim Bezahlen in den Shops wird die Kreditkartennummer und auf Wunsch sogar die E-Mail-Adresse vor dem Händler geheim gehalten. Auf einer zentralen Seite kann man die Kaufübersicht sowie den Lieferstatus nachverfolgen. Dies geschieht unabhängig davon, wo man im Einzelnen bestellte. Google hebt besonders hervor, dass man sich so nicht mehr dutzende von Passwörtern für einzelne Shops merken müsse.
Auch in Großbritannien können Shop-Betreiber Google Checkout bis 2008 betreiben , ohne dass Kosten für die Kreditkartenbezahlung anfallen.
Händler haben derzeit drei Möglichkeiten, Google Checkout zu integrieren: Das geht mit dem Buy-Now-Knopf, der direkt vom einzelnen Produkt auf die Checkout-Seite führt. Damit kann aber immer nur ein Produkt bestellt werden, weil der Warenkorb schlicht umgangen wird. Alternativ kann auch eine Integration in den Shop selbst vorgenommen werden, nur benötigt man derzeit dann eine Lösung von Mercantec, Monster Commerce, Shopsite, Volusion, Infopia oder ChannelAdvisor. Die letzte Alternative liegt in der Benutzung der Google-Checkout-API, womit sich auch ein anderes Warenkorbsystem an das neue Bezahlsystem anschließen lässt.
Wann Google Checkout nach Deutschland kommt, ist weiterhin nicht bekannt.



