Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Sunflowers Gründer gehen nicht zu Ubisoft

Ubisoft pflückt Anno vom Sonnenblumenfeld. Die Tage von Sunflowers scheinen gezählt zu sein: Nach der abgeschlossenen Übernahme durch Ubisoft wollen die beiden Sunflowers-Chefs ein neues Unternehmen gründen und ein Teil der Mitarbeiter geht mit. Mit den restlichen Angestellten will Ubisoft Gespräche führen. Genaueres wissen die Mitarbeiter selbst nach der Vollversammlung vom 11. April 2007 noch nicht.
/ Christian Klaß
27 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Auf Nachfrage von Golem.de bestätigte ein Ubisoft-Sprecher, dass die Sunflowers-Gründer Adi Boiko und Wilhelm Hamrozi eine neue Firma gründen wollen. Ein Teil des derzeitigen Sunflowers-Teams werde zu dieser Firma wechseln. "Mit den verbleibenden Sunflowers-Mitarbeitern wird Ubisoft Gespräche führen, so dass wir hierzu noch keine weiteren Auskünfte geben können" , hieß es weiter. Die Mitarbeiter hoffen, nächste Woche mehr zu erfahren.

Ubisoft ging es bei der Sunflowers-Übernahme vor allem um die international erfolgreiche Strategiespiel-Marke Anno, die sich nun – wie auch Blue Bytes "Die Siedler" – unter den Fittichen des großen europäischen Publishers befindet. Die Anno-Entwickler von Related Designs(öffnet im neuen Fenster) , an denen Ubisoft nun über Sunflowers mit 30 Prozent beteiligt ist, verweisen bei Fragen nach ihrer Zukunft an Ubisoft. Dort hieß es gegenüber Golem.de: "Pläne zu einer kompletten Übernahme bestehen derzeit nicht."

Das Related-Team arbeitet derzeit an einem neuen Anno-Titel, der dann über Ubisoft erscheinen wird. Die Arbeit an Patches geht ebenfalls weiter – Anfang April 2007 wurde für Anno 1701 ein neuer Patch(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt.


Relevante Themen