Philips will Schwarzkopien bis zum PayTV-Abonnent verfolgen
Das Wasserzeichen wird mit Hilfe der Set-Top-Box erzeugt, die einen entsprechenden Chip von Broadcom, ST, Texas Instruments oder anderen Herstellern beherbergt, die mit an dem Verfahren arbeiten.
Inhaltsanbietern soll die neue Technik die Möglichkeit bieten, den Urheber des verteilten Videomaterials ausfindig zu machen, um entsprechende Schritte einzuleiten. Philips sieht für VTrack nicht nur klassische PayTV-Angebote als Zielgruppe, sondern etwa auch Video-on-Demand-Dienste oder Fernsehangebote in Hotels.
Die Technik soll dabei äußert robust sein und lässt sich laut Philips weder entfernen noch manipulieren. Weder Rekompression, Qualitätsverschlechterungen noch das Abfilmen mit einem Camcorder sollen verhindern können, dass die Quelle ausfindig gemacht werden kann.
Philips will die neue Technik auf der kommenden Messe der National Association of Broadcasters in Las Vegas zeigen, die vom 16. bis zum 19. April 2007 stattfindet.



