Verdi weitet Warnstreiks bei der Telekom erheblich aus
Verdi will den Druck auf die Telekom erhöhen
Parallel zu der heute in Königswinter stattfindenden dritten Verhandlungsrunde mit der Telekom weitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) ihre Warnstreiks erheblich aus.
Bundesweit werden laut Verdi rund 8.000 Telekom-Beschäftigte in den Ausstand treten. Die Wut und die Empörung der Beschäftigten seien groß, so Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Die Beschäftigten befürchten, "dass sie die Rechnung für jahrelanges Missmanagement zahlen müssen".
Die Telekom will einen großen Teil der heute bei der T-Com beschäftigten Mitarbeiter in neue Servicegesellschaften auslagern, wo diese für weniger Geld länger arbeiten sollen. So will die Telekom ihre Personalkosten senken, um mit dem Wettbewerb Schritt halten zu können.
"Die Beschäftigten streiten dafür, dass die Telekom mit Verdi einen tariflichen Schutz bei der geplanten Auslagerung in Servicegesellschaften vereinbart", so Schröder. Nur mit einem tarifvertraglich geregelten Auslagerungsschutz könnten die rund 50.000 betroffenen Beschäftigten vor dramatischen Einschnitten durch die für diese Servicegesellschaften geplanten Tarifsysteme geschützt werden, meint man bei der Gewerkschaft.
Bereits am Mittwoch, dem 11. April 2007, hatte Verdi rund 1.000 Beschäftigte zu ersten Warnstreiks aufgerufen.
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