Abo
  • Services:

Bekommt die Polizei automatischen Zugriff auf Passfotos?

Speicherung und Nutzung von Fingerabdrücken zur Fahndung noch umstritten

Die Polizei soll in Zukunft automatisch auf digitalisierte Passbilder zugreifen können, berichtet die Taz. Evtl. sollen auch die Fingerabdrücke für eine biometrische Fahndung auf diesem Wege freigegeben werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Passbilder sollen der Polizei in jedem Fall zum automatisierten Abruf zur Verfügung gestellt werden, heißt es im Bericht der Taz. Umstritten sei in der Koalition nur noch, "ob auch die Fingerabdrücke der Bevölkerung im Passregister gespeichert werden."

Stellenmarkt
  1. Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Schönefeld
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Schweinfurt

Die Pläne seien durchaus konkret, so das Blatt. Bereits im Mai 2007 könne das entsprechende Gesetz in Kraft treten. Ein entsprechender Gesetzentwurf der Bundesregierung liege der Redaktion vor, so die Taz. Dieser sei als "besonders eilbedürftig" deklariert worden.

Durch eine Änderung des Passgesetzes sollen die rechtlichen Grundlagen für eine zweite Generation von elektronischen Reisepässe gelegt und die neuen Dokumente ab November 2007 ausgegeben werden. Bereits seit Ende 2005 sind Reisepässe mit einem RFID-Chip ausgestattet, der ein berührungsloses Auslesen von darauf gespeicherten Daten erlaubt, z.B. Name und Passbild. Künftig sollen weitere biometrische Merkmale wie Fingerabdrücke gespeichert werden, eigentlich nur zur Identifikation des Passinhabers. Nun aber wird offenbar darüber nachgedacht, die erfassten Fingerabdrücke auch zur Fahndung in einer Datenbank zu hinterlegen. Passbilder werden schon heute von der Passbehörde gespeichert, die auch früher schon ein Abzug des Passfotos aufgehoben hat.

Bei der Gesetzesänderung geht es aber gar nicht darum, die gängige Praxis zu ändern, vermutet die Taz und zitiert: "In der Praxis waren Zweifel aufgetaucht, ob die Übermittlung auch elektronisch erfolgen darf." In Zukunft aber soll die Polizei "im automatisierten Verfahren" und somit ohne Mitwirkung der Passbehörden auf die Daten zugreifen können, z.B. zur Aufklärung von Straftaten. Allerdings ist in der Koalition noch umstritten, ob darunter auch die Fingerabdruckdaten fallen sollen, so das Blatt weiter.

"Die bei der Passbehörde gespeicherten Fingerabdrücke sind spätestens nach der Aushändigung des Passes an den Passbewerber zu löschen", zitiert die Taz aus dem Gesetzentwurf, weist aber daraufhin, dass die CDU/CSU diese Regelung noch aus dem Gesetz streichen will, während die SPD daran festhält.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,95€
  2. 49,95€
  3. 2,99€
  4. 12,49€

lulli 10. Dez 2008

"Nun aber wird offenbar darüber nachgedacht, die erfassten Fingerabdrücke auch zur...

DerDeutscheMichel 13. Apr 2007

Genau die meine ich, die Freiheit. Die wird aber ganz bestimmt nicht von einem Passfoto...

Die hüpfende... 13. Apr 2007

Entweder braucht man sie wirklich nicht, dann betrifft es einen auch nicht. Und wenn man...

Till 13. Apr 2007

Na, er antwortete doch jemandem, der sich als Nick "Auswanderer" wählt... da muss man ja...

Korrumpel 13. Apr 2007

Man? ICH werd´s nicht!!! *mitfühl*


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 - Test

Wir haben uns zwei Geforce RTX 2070, eine von Asus und eine von MSI, angeschaut. Beide basieren auf einem TU106-Chip mit 2.304 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit GByte GDDR6-Speicher. Das Asus-Modell hat mehr Takt und ein höhere Power-Target sowie eine leicht bessere Ausstattung, die MSI-Karte ist mit 520 Euro statt 700 Euro aber günstiger. Beide Geforce RTX 2070 schlagen die Geforce GTX 1080 und Radeon RX Vega 64.

Geforce RTX 2070 - Test Video aufrufen
Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

Remote Code Execution: Die löchrige Webseite des TÜV Süd
Remote Code Execution
Die löchrige Webseite des TÜV Süd

Der TÜV Süd vergibt Siegel für sichere Webseiten - und tut sich gleichzeitig enorm schwer damit, seine eigene Webseite abzusichern. Jetzt fand sich dort sogar eine Remote-Code-Execution-Lücke, die der TÜV erst im zweiten Anlauf behoben hat.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. Websicherheit Onlineshops mit nutzlosem TÜV-Siegel

    •  /