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Nanolampen für flexible Elektronik

Organische Fasern im Nano-Format leuchten orange. Eine "Nanolampe" haben Forscher an der Cornell-Universität entwickelt. Bei dieser Glühbirne im Miniaturform handelt es sich um einen organischen Licht-Emitter aus synthetischen Fasern, der nur etwa 200 Nanometer groß ist. Später sollen sich damit sehr kleine biegsame elektronische Produkte entwickeln lassen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die verwendeten Fasern bestehen unter anderem aus dem metallischen Element Rutheniumm und dem Polymer Polyethylene-Oxid. Die Forscher gewinnen sie mit Hilfe von Elektrospinning(öffnet im neuen Fenster) , wobei die Fasern kleiner als die von ihnen emittierte Wellenlänge sind, denn die Fasern geben oranges Licht ab, wenn sie unter eine leichte Spannung gesetzt werden.

Nützlich soll das Ganze z.B. in der Mikroskopie oder beim Bau von Flachdisplays sein. Dabei sollen sich die Fasern industriell recht einfach herstellen lassen, verglichen mit Methoden hochauflösender Lithographie, wie man sie heute verwendet. Problematisch ist noch die Haltbarkeit von organischer Elektronik – und auch die Nanolampen machen hier keine Ausnahme.


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