Klassische Online-Werbung legt um 45 Prozent zu
Grundlage der Zahlen ist eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Thomson Media Control, während sich der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) auf Zahlen von Nielsen beruft, die auf den Bruttowerbeumsätzen basieren. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing werden in den Zahlen von Thomson Media Control nicht berücksichtigt. Zudem versuchen die Marktforscher, die Nettopreise zu schätzen und Rabatte und Agenturprovisionen herauszurechnen.
Vor allem Handels- und Versandhäuser treiben den Markt an. Sie gaben im ersten Quartal 2007 rund 40 Millionen Euro für klassische Online-Werbung aus. Auf dem zweiten Platz folgten Telekommunikations – und Internetanbieter mit etwa 37 Millionen Euro. Medien- und Entertainment-Unternehmen (23 Millionen Euro), Banken und Finanzdienstleister (18 Millionen Euro) sowie die Tourismus- und Gastronomiebranche (16 Millionen Euro) vervollständigten die Top 5.
Bitkom-Präsident Jörg Menno Harms macht einen Trend hin zu großflächiger Image-Werbung aus, die "in der Vergangenheit meist den traditionellen Medien wie Fernsehen und Zeitschriften vorbehalten" gewesen sei.