8-Kern-Mac-Pro nun auch in Deutschland

Wahl zwischen zwei Dual-Core-Xeons oder zwei Quad-Core-Xeons möglich

Auch bei Apple Deutschland kann der Mac Pro nun wahlweise mit zwei Quad-Core-Xeon-Prozessoren bestellt werden, wenn zwei Dual-Core-Xeons nicht ausreichen. Neben seinen Cinema-Displays hat Apple zudem auch die Festplatten und Speichermodule für den Mac Pro im Preis gesenkt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der neue "8-core Intel Xeon Mac Pro" kann über den Apple Store konfiguriert werden, im Handel dürfte er auch bald gelistet sein. In der kleinsten 8-Core-Ausstattung mit zwei 2,66-GHz-Quad-Core-Xeons ("Woodcrest"), mit nur 1 GByte Speicher (2x 512 MByte FB-DIMM), 250-GByte-SATA-Festplatte, DVD-Brenner, GeForce 7300 GT, Tastatur, Maus und MacOS X werden 3.289,01 Euro fällig. Sollen es mit 3 GHz getaktete Quad-Core-Xeons sein, steigt der Preis auf 3.969,- Euro.

Bei den Grafikkarten für den Mac Pro fehlt weiterhin Nvidias aktuelle GeForce-8-Serie. Nvidia zufolge liegt das an Apple. Immerhin steht aber im oberen Leistungsbereich ATIs Radeon X1900 XT als Option zur Verfügung. PC-Grafikkarten können nicht ohne weiteres eingesetzt werden, da sie keine EFI-Firmware aufweisen und noch auf ein BIOS setzen. Zudem entwickelt Apple laut Nvidia die Treiber.

Bei den Festplatten-Optionen hat Apple die Preise reduziert, so dass die 500- und 750-GByte-SATA-Festplatten weniger überteuert wirken. Das Einstecken der Festplatte in Mac-Pro-Systeme bekommen allerdings auch weniger versierte Anwender hin - Gehäuse per Hebel entriegeln, Seitenabdeckung abnehmen, freien Festplattenschacht auswählen, entsprechenden Alurahmen herausziehen, Festplatte daran anbringen, Alurahmen mit angeschraubter Festplatte einfach nur einstecken (separate Verkabelung ist nicht nötig), Gehäuse wieder zu und das war es dann im Grunde - nur das Formatieren und Partitionieren muss dann noch erfolgen.

Der Mac Pro hat zwar acht Steckplätze für FB-DIMMs, verteilt auf zwei herausziehbaren Einschüben. Am meisten Geschwindigkeit bringt es aber laut Apple, wenn diese jeweils nur mit zwei baugleichen FB-DIMMs bestückt werden, also insgesamt vier FB-DIMM-Riegel zum Einsatz kommen. Apple bietet seit 5. April 2007 auch neue Speichermodul-Pärchen: von zweimal 512 MByte ("1GB 667MHz DDR2 FB DIMM ECC") für 290,- Euro über zweimal 1 GByte ("2GB 667MHz DDR2 FB DIMM ECC") für 480,- Euro bis zweimal 2 GByte ("4GB 667MHz DDR2 FB DIMM ECC") für 1.160,-Euro. Die Preise gelten auch bei Apples Xserve-Systemen.

Vergleicht man das mit den Preisen mancher Händler, sollte lieber auf den FB-DIMM-Kauf bei Apple trotz der Speicherpreissenkung im Apple Store verzichtet werden. Auch das Speicheraufrüsten beim Mac Pro ist unproblematisch, solange darauf geachtet wird, FB-DIMMs mit ordentlichen Kühlkörpern zu verwenden. DSP-Memory beispielsweise bietet derzeit Mac-Pro-konforme FB-DIMMs, wobei ein 512-MByte-Modul für 69,- Euro, ein 1-GByte-Modul für 109,90 Euro und ein 2-GByte-Modul für 229,- Euro zu haben sind. Etwas teurer, aber immer noch günstiger als Apple sind auch Apple-Partner wie Gravis und Cyberport. Ein Vergleich ist also durchaus angebracht - wie auch bei Speichern für andere Apple-Systeme.

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scuidgy 04. Mai 2007

Ich kaufe mir einen Mac immer noch wegen dem MacOS und nicht der besser designten...

JIMBO JONES 09. Apr 2007

uijuijuijuijuijuijuijuijuijui .. diese arme diskussion wieder .. mann o mann...

Pümpel 06. Apr 2007

Nein, sicher nicht. Das wird zwischenzeitlich auf Clustern aus billigsten Noname-PCs...

:-) 05. Apr 2007

Die hätten nie auf Intel umsatteln sollen... :-)



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