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Zeta eine Raubkopie? (Update)

YellowTab hatte offensichtlich nie eine Lizenz für den BeOS-Quellcode

Nachdem der ehemalige YellowTab-Chef die Entwicklung des BeOS-Nachfolgers Zeta einstellte, wollte er prüfen, ob sich das System als Open Source veröffentlichen ließe. Doch nun meldet sich PalmSource-Nachfolger Access zu Wort, bei denen die Rechte für BeOS liegen. YellowTab habe nie eine Lizenz für die Arbeit mit dem BeOS-Quelltext besessen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Nach der Übernahme des Softwareunternehmens Be lagen die Rechte des Betriebssystems BeOS bei PalmSource bzw. mittlerweile bei dessen Nachfolger Access. Parallel zur Ankündigung, die Entwicklung des BeOS-Nachfolgers Zeta einzustellen, sprach der ehemalige YellowTab-Chef Bernd Korz auch von der Überlegung, zumindest Teile des Quelltextes als Open Source zu veröffentlichen. Dies warf jedoch die Frage auf, wie dies zu bewerkstelligen sei, wo die Rechte doch weiterhin bei Access liegen.

Inhalt:
  1. Zeta eine Raubkopie? (Update)
  2. Zeta eine Raubkopie? (Update)

Einen Artikel auf der Webseite Bits Of News über das Ende der Zeta-Entwicklung kommentierte David "Lefty" Schlesinger, Director Open Source Technologies bei Access, und stellte darin klar, dass es für Zeta niemals irgendeine Lizenz von PalmSource oder Access gegeben habe. Sollten YellowTab oder Magnussoft dies behauptet haben, so sei es eine Lüge. Gegenüber Bits Of News bestätigte Schlesinger, dass der Kommentar tatsächlich von ihm stamme und erklärte dies auch nochmals auf Nachfrage von Golem.de.

Als rechtmäßiger Besitzer des früher Be gehörenden geistigen Eigentums "ist unsere Position, dass das von YellowTab und dann von Magnussoft vermarktete Produkt eine Raubkopie von BeOS ist", so Schlesinger weiter. Daher sei es auch nicht machbar, Teile als Open Source zu veröffentlichen, da es sich um von BeOS abstammende ("derivative work") und damit auf dem geistigen Eigentum von Access basierende Software handle.

Bereits in der Vergangenheit habe Access Unterlassungsanordnungen an YellowTab gesendet, die jedoch immer ignoriert worden seien. "Wenn Herr Korz meint, eine rechtmäßige Lizenz für den von ihm benutzen BeOS-Code zu haben, wissen wir davon nichts und es würde mich faszinieren herauszufinden, wie er diesen Anspruch untermauern will", so Schlesinger. Jede Änderung, die an einer illegalen BeOS-Version gemacht worden sei, würde auch Access' Urheberrecht verletzen, da es sich um unautorisierte, abgeleitete Arbeit handle.

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Bisher habe Access sich zu dem Thema nicht geäußert, da es ein teures Unterfangen sei, sich mit diesem Problem rechtlich in Deutschland auseinander zu setzen - insbesondere in Anbetracht dessen, dass Access keine Einnahmen durch BeOS erzielt. Die Open-Source-Ankündigung hätte Schlesinger jedoch dazu veranlasst, Access' Standpunkt klarzustellen.

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daniela.d 03. Jun 2007

hallo bist du der andreas aus hh jenfeld???? dann melde dich bitte mal... gruß dani

GrinderFX 08. Apr 2007

Das einzige was conrad und karstadt trennt ist, dass conrad noch ne mini bautteile ecke...

oli555 07. Apr 2007

Genau genommen ist es als Käufer ihr gutes Recht, mit dem Material zu machen, was sie...

Nameless 07. Apr 2007

Die Firma Access steht jetzt auch auf meiner schwarzen Liste! Endlich noch ein Kandidat...

Antwort 06. Apr 2007

Und für Ignoranten die noch immer nicht kapiert haben (oder kapieren wollen) dass man in...


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