Überwachung der Internetnutzung kann Menschenrecht verletzen
Copland ist an der staatlichen Schule Carmarthenshire College angestellt. Der stellvertretende Rektor ließ ihre Kommunikation überwachen, wogegen Copland unter Verweis klagte. Nach ihrer Ansicht verletze dies ihre Privatssphäre.
Dieser Auffassung folgte das Gericht(öffnet im neuen Fenster) und sprach Copland einen Schadensersatz von 3.000,- Euro zu. Die Beklagten hätten keine Argumente vorgebracht, die ihre Handlungen rechtfertigen würden. Die Regierung hatte argumentiert, es habe nur eine einfache technische Prüfung stattgefunden, um festzustellen, ob eine private Nutzung stattfinde, es seien aber keine Gespräche abgefangen und besuchte Websites aufgezeichnet worden.
Das Gericht räumt aber ein, dass es durchaus Situationen gebe, in denen eine Überwachung durch den Arbeitgeber legitim sei, nur im vorliegenden Fall sei dies nicht notwendig gewesen.



