Panasonic mit Full-HD-Camcordern für den Hausgebrauch
Beide Geräte arbeiten mit dem AVCHD-Standard (Advanced Video Codec High Definition), der von Panasonic und Sony vor knapp einem Jahr vorgestellt wurde. Zur Kompression wird MPEG-4 AVC/H.264 verwendet. Derzeit steht nur für Windows entsprechende Software zur Bearbeitung der Videos bereit, Mac-Nutzer gucken nach wie vor ins Leere.
Das Kamera-Objektiv arbeitet in einem Brennweitenbereich von 38,5 bis 462 mm bei Anfangslichtstärken von F1,8 bzw. 2,8. Eine optische Bildstabilisierung ist eingebaut. Das Bild bzw. die Menüs werden entweder über ein aufklappbares 3-Zoll-Display mit rund 251.000 Pixeln Auflösung oder über einen elektronischen Farbsucher mit 183.000 Pixeln kontrolliert.
Die eingesetzten Mikrofone sollen 5.1-Raumklang in Dolby Digital sowie Stereoton aufzeichnen können. Außerdem wurde ein 2 cm großer Lautsprecher integriert. Ein externes Mikrofon lässt sich ebenfalls anschließen. Der Weißabgleich soll wahlweise automatisch oder anhand von Voreinstellungen arbeiten. Neben einem HDMI-Ausgang sind auch ein USB-Anschluss sowie Komponenten vorhanden. Eine Europa-Version liegt noch nicht vor, so dass hier die zusätzlich vorhandenen japanischen Anschluss-Terminals nicht viel aussagen.
Auf die mitgelieferte SDHC-Karte mit 4 GByte Speicherkapazität passen laut Panasonic rund 90 Minuten Video. Auf DVD-Medien passen, je nach Kapazität und Videoqualität, zwischen mageren 26 Minuten (DVD-R Double Layer mit höchster Auflösung) und 60 Minuten (Double Layer mit 6 Mbps und 1.440 x 1.080 Pixeln). Auch DVD-RAM-Typen dürfen sein, gab Panasonic an.
Das Modell HDC-SD3 ist 74 x 69 x 142 mm groß und wiegt leer ca. 430 Gramm, während der HDC-DX3 92 x 91 x 163 mm misst und 680 Gramm schwer ist. In Japan sollen die Geräte Ende April 2007 auf den Markt kommen. Den Preis nannte Panasonic noch nicht. In Europa werden die Geräte laut Panasonic Deutschland in der Form nicht auf den Markt kommen.



