Stromfresser: Überwachungsserver für den Sicherungskasten
Das System könnte den Anwender beispielsweise über ein Display, aber durchaus auch über eine SMS vor dem erhöhten Stromverbrauch warnen. Grundlage dieser Warnungen ist ein Monitoring-System, das Forscher am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen entwickelt haben.
"Es ist denkbar, dass zukünftig in jedem handelsüblichen Elektrogerät ein Stromsensor integriert ist" , so Heusinger. "Dazu müssten die Sensoren allerdings zum Massenprodukt werden, was noch etwas Entwicklungsarbeit erfordert." Das Monitoring-System selbst sei dagegen schon recht weit fortgeschritten und könnte in etwa einem Jahr marktreif sein.
Der winzige Server berechnet für jedes Gerät den aktuellen Stromverbrauch und vergleicht die Werte automatisch mit den früheren. Steigt der Stromverbrauch eines Gerätes langsam immer weiter an, sendet es einen entsprechenden Hinweis an den Besitzer.
Ist ein Display angeschlossen, könnte sich der Nutzer auch den mittleren Stromverbrauch der einzelnen Geräte anzeigen lassen. Kommt ein neues Gerät hinzu, soll der Server dies selbstständig erkennen. Das Modul namens "OSGi Multi-Bus-Controller (OMBC)" erlaubt die Kopplung und Kommunikation zwischen unterschiedlichen Feldbussystemen. Das Steuerungssystem bietet Schnittstellen für Ethernet, CAN-Netzwerk mit CANopen(öffnet im neuen Fenster) und LonWorks(öffnet im neuen Fenster) . Zusätzlich bietet das System mehrere digitale und analoge Ein- bzw. Ausgänge.
Der Prototyp soll vom 16. bis 20. April auf der Hannover-Messe vorgestellt werden (Halle 13, Stand E27).



