Klagen eingereicht: Illegaler Verkauf von Schullizenzen
Händlern wirft Redmond vor, Software-Lizenzen für Schulen und Universitäten zu überhöhten Preisen verkauft zu haben. Solche Schullizenzen kosten weniger als die normalen Vollprodukte, sind aber durch einige Lizenzbeschränkungen nicht für alle Käufer geeignet. Die geringeren Preise für die betreffenden Windows- und Office-Produkte wurden nicht an den Kunden weitergereicht, weil die Händler deutlich höhere Preise verlangt haben.
Gegen neun Händler hat Microsoft nun Klagen an Gerichten in Kalifornien, New York, New Jersey, Florida, Nevada und Montana eingereicht. Außerdem wurden 50 Unterlassungserklärungen erwirkt. Einige der betroffenen Händler sollen sich diesen Forderungen bereits unterworfen haben. Hierzu zählt auch EDirectSoftware.com, die sich zur Zahlung von mehr als 1 Million US-Dollar verpflichtet haben. Microsoft erklärte, dass sich in diesem Betrugsfall vor allem Firmen aus Jordanien hervorgetan hätten, die wohl als Zwischenhändler auftraten.