BeOS-Nachfolger Zeta am Ende

Zukunft als Open Source noch ungewiss

Die Frage, wie es mit dem BeOS-Nachfolger Zeta weitergehen würde, stellte sich nicht erst, nachdem der ehemalige YellowTab-Chef im März 2007 die Zusammenarbeit mit den Entwicklern einstellte. Nun scheint es endgültig aus zu sein: Die Entwicklung wurde offiziell eingestellt. Ob das angekündigte Update noch erscheint, ist derzeit ebenso unklar wie eine Zukunft für Zeta als Open Source.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In seinem Blog schreibt der ehemalige YellowTab-Chef Bernd Korz, er würde die Entwicklung von Zeta offiziell einstellen. Ob und wie das Betriebssystem als Open Source veröffentlicht und dem freien BeOS-Nachfolger Haiku zur Verfügung gestellt wird, ist derzeit noch unklar. Korz hat nach eigenen Angaben seine Anwälte gebeten, ihn bei diesem Schritt zu unterstützen. Vor der Freigabe muss festgestellt werden, ob eventuell Teile im Quellcode sind, an denen Dritte die Rechte halten. Die Rechte für das original BeOS liegen bei Palm, Zeta setzte jedoch auch auf eine Open-Source-Variante des Systems. Einige ehemalige Zeta-Entwickler hätten jedenfalls bereits ihre Zustimmung zur Freigabe von Zeta gegeben, so Korz.

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Was das angekündigte Update für das Betriebssystem angeht, steht ebenfalls noch nicht fest, ob dieses noch erscheinen wird. Es soll einige kleinere Probleme beheben, weshalb Korz derzeit mit dem Distributor Magnussoft verhandelt. Weder YellowTab noch Magnussoft hätten derzeit Zugriff auf den Quelltext, so Korz. Da Zeta ein Gemeinschaftsprojekt sei, würde sich daran auch nichts ändern, so lange die Zeta-Entwickler nicht einen Wunsch in diese Richtung äußern würden, schreibt er weiter.

Bernd Korz will den Zeta-Nutzern noch einige Zeit im IRC-Chat zur Verfügung stehen und seine aktuellen Projekte auf zeta-games.com veröffentlichen, sich anschließend aber komplett aus der Zeta-Community zurückziehen.

Die Zukunft des Betriebssystems war schon länger fraglich. 2006 meldete die Entwicklerfirma YellowTab Insolvenz an. Firmen-Chef Korz arbeitete künftig mit Magnussoft bei der Entwicklung zusammen. Im März 2007 beendete Korz dann die Zusammenarbeit mit den Entwicklern und schürte damit wieder einmal die Spekulationen um die Zukunft des Betriebssystems.

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Nameless 27. Okt 2007

Den BeOS Code komplett kaufen anstatt ihn nur zu lizensieren. Den darin enthaltenen Code...

Max Steel... 27. Aug 2007

Aber was macht den der da auf seinem Laptop. SEHEN SIE SICH DAS AN MEINE DAMEN UND...

^Andreas... 11. Apr 2007

Und Du bist ein Niemand *tusch*

snyd 04. Apr 2007

Er hat recht BeOS war nie in einer Version OpenSource. Wieso wäre dann auch der Aufwand...

Moo-Crumpus 04. Apr 2007

Hätte das Ding irgendeinen Erfolg gehabt, wäre sowieso der Scharfrichter auf den Plan...



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