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Googles Karten zeigen nun New Orleans' Ist-Zustand

Beschleunigte Einarbeitung von Luftbildern aus dem Jahr 2006. Googles Kartendienste zeigten seit September 2006 wieder die Gegend um New Orleans und die umgebende Golfküste in hochauflösenden Bildern, die vor dem verheerenden Hurrikan Katrina gemacht wurden, obwohl Google schon kurze Zeit nach dem Sturm aktualisiertes Bildmaterial eingespielt hatte. Damit hatte Google einigen Unmut der Nutzergemeinde auf sich gezogen.
/ Andreas Donath
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John Hanke, verantwortlicher Manager, erwähnte im Google-Blog, dass man schon kurz nach dem 29. August 2005, dem Tag der Hurrikan-Katastrophe in New Orleans, mit einer Freiwilligengruppe bei Google, aber auch mit Hilfe der NOAA (National Oceanic & Atmospheric Administration) und NASA die Karten der betroffenen Gebiete aktualisiert habe, was ihnen das Lob vieler Betroffener und Interessierter einbrachte.

Im September 2006 jedoch wurden die Sturmbilder durch Luftaufnahmen ersetzt, die vor dem Sturm entstanden. Diese waren in erheblich höherer Auflösung vorhanden. Die Katrina-Bilder und entsprechende Overlays für Schadensbewertungen und Notunterkünfte wurden auf einer separaten Website(öffnet im neuen Fenster) weiterhin zur Verfügung gestellt, teilte Google mit. Den Vorwurf, Beschönigung betreiben zu wollen, wies Hanke als absurd zurück.

Google hatte bereits neue Luftbildaufnahmen aus dem Jahre 2006 erhalten, die die Gegend in guter Qualität zeigen. Diese mussten noch ausgewertet werden, was nun beschleunigt geschah, wie Hanke mitteilte. Seit Sonntag sollen die neuen Daten auf Google Maps und Earth zu sehen sein.


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