XenEnterprise 3.2 mit SMP-Unterstützung

Verbesserte Zusammenarbeit mit Windows-Gästen

XenSource hat die Version 3.2 der kommerziellen Virtualisierungslösung XenEnterprise vorgestellt, mit der sich bei Windows-Gästen nun Multiprozessor-Systeme ausnutzen lassen. Auch die Liste der unterstützten Gastsysteme wurde erweitert, unter anderem um die aktuellen Versionen der Enterprise-Linux-Distributionen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit XenEnterprise 3.2 lassen sich nun Multi-Prozessor-Systeme in Kombination mit Windows-Server-2003- und Windows-XP-Gästen ausnutzen, da eine Skalierung und Multi-Threaded-Anwendungen möglich sind. Zudem unterstützt die Software nun Windows 2000 als Gastsystem. Die Liste der unterstützten Gäste wurde darüber hinaus um Red Hat Linux Enterprise 5 und Suse Linux Enterprise 10 Service Pack 1 erweitert.

Insgesamt soll die Virtualisierung von Windows-Gästen besser funktionieren, unter anderem durch paravirtualisierte Treiber, die zu einer besseren Netzwerkleistung führen und WHQL-zertifiziert sind. Jedem Windows-Gast lassen sich nun bis zu 8 GByte RAM zuweisen und der Zustand einer virtuellen Maschine kann eingefroren und wieder fortgesetzt werden.

VLANs sind nun auch mit virtuellen Bridges möglich, um den Netzwerk-Traffic zu isolieren, und iSCSI-SAN-Systeme können genutzt werden.

XenEnterprise nutzt das Prinzip der Paravirtualisierung, setzt also ein an den Hypervisor angepasstes Gastsystem voraus. Die Virtualisierung von Closed-Source-Systemen wie Windows funktioniert in Verbindung mit Hardware-Techniken wie AMD-V und Intel-VT.

XenEnterprise 3.2 basiert auf dem freien Xen und ist ab sofort verfügbar. Das Preismodell sieht einen Abonnementpreis vor, der bei 488,- US-Dollar pro Jahr für ein System mit zwei CPU-Sockeln beginnt. Außerdem ist es möglich, eine Dauerlizenz zu kaufen, deren Preis 750,- US-Dollar für ein System mit zwei CPU-Sockeln beträgt. Eine 30-Tage-Testversion steht zum kostenlosen Download bereit.

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