Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Mehr Infos? Bitte den Barcode mit dem Handy fotografieren

Software soll Handynutzer via Quick Response Code direkt ins Internet verbinden. Der Visualisierungssoftware-Spezialist 3GVision will seinen Barcode-Leser i-nigma weltweit aufs Handy bringen. Die Software zum Auslesen von 2D-Scans wird bislang vor allem in Japan eingesetzt, nun will der Anbieter sie mit Hilfe von Handyherstellern und Netzbetreibern auch in anderen Erdteilen anbieten. Zwar gibt es ähnliche Angebote auch hier zu Lande schon eine ganze Weile, von einer breiten Masse werden sie aber nicht genutzt.
/
17 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

In Japan sind die zweidimensionalen QR (Quick Response) Codes, vergleichbar mit DataMatrix(öffnet im neuen Fenster) , Semacode(öffnet im neuen Fenster) und ShotCode(öffnet im neuen Fenster) , sehr weit verbreitet, 90 Prozent der Japaner sollen die QR Codes(öffnet im neuen Fenster) als Hyperlink zu weiteren Informationen erkennen können. Wenn sie ihr Handy an den quadratischen, schwarz-weiß-gemusterten Barcode eines Produktes halten, können sie somit direkt über das Internet weitere Details zu dem jeweiligen Produkt erfahren. Mehr als die Hälfte der Japaner behaupten, dass sie diesen Service auch nutzen würden.

Nun will 3GVision seine Software i-nigma auch über den japanischen Markt hinaus Handyherstellern, Netzbetreibern, Werbern und mobilen Content-Providern zur Verfügung stellen.

3GVision hat nach eigenen Angaben etwa zwei Drittel der japanischen Handys mit der entsprechenden Software ausgestattet. Die Software läuft auf Java, Brew, Symbian oder Microsoft-Windows-Mobile-Mobiltelefonen. Voraussetzung dafür, dass der Handybesitzer die Technik einsetzen kann, ist lediglich, dass er sich die Software auf sein Mobiltelefon geladen hat und dass das Gerät eine Handykamera an Bord hat.

Mit der im Handy verbauten Kamera wird die zweidimensionalen Datenmatrix eingelesen und eine Verbindung auf die relevante Webseite aufgebaut, die im Barcoce hinterlegt ist. Die Codes können dabei auf jede Produktverpackung, auf jedes Werbeplakat, auf jede Messetafel und sogar auf Kleidung aufgedruckt werden.

Ende 2006 hat die amerikanische Firma Connvision mit BeeTaggs ebenfalls eine Form von druckbaren Links vorgestellt, die auf eine Webseite weiterleiten. Mit einer von eBay zertifizierten Applikation namens "BeeTagg for eBay" kann man online unter Angabe der Artikelnummer Barcode-Links für einzelne Auktionen erzeugen und dann ausdrucken und werbewirksam in der ganzen Stadt aufkleben.

Das Projekt Semapedia nutzt die "Sematags" um ein Nachschlagen in der Wikipedia per Handy zu erleichtern.


Relevante Themen