Abo
  • Services:
Anzeige

Mehr Infos? Bitte den Barcode mit dem Handy fotografieren

Software soll Handynutzer via Quick Response Code direkt ins Internet verbinden

Der Visualisierungssoftware-Spezialist 3GVision will seinen Barcode-Leser i-nigma weltweit aufs Handy bringen. Die Software zum Auslesen von 2D-Scans wird bislang vor allem in Japan eingesetzt, nun will der Anbieter sie mit Hilfe von Handyherstellern und Netzbetreibern auch in anderen Erdteilen anbieten. Zwar gibt es ähnliche Angebote auch hier zu Lande schon eine ganze Weile, von einer breiten Masse werden sie aber nicht genutzt.

In Japan sind die zweidimensionalen QR (Quick Response) Codes, vergleichbar mit DataMatrix, Semacode und ShotCode, sehr weit verbreitet, 90 Prozent der Japaner sollen die QR Codes als Hyperlink zu weiteren Informationen erkennen können. Wenn sie ihr Handy an den quadratischen, schwarz-weiß-gemusterten Barcode eines Produktes halten, können sie somit direkt über das Internet weitere Details zu dem jeweiligen Produkt erfahren. Mehr als die Hälfte der Japaner behaupten, dass sie diesen Service auch nutzen würden.

Anzeige

Nun will 3GVision seine Software i-nigma auch über den japanischen Markt hinaus Handyherstellern, Netzbetreibern, Werbern und mobilen Content-Providern zur Verfügung stellen.

3GVision hat nach eigenen Angaben etwa zwei Drittel der japanischen Handys mit der entsprechenden Software ausgestattet. Die Software läuft auf Java, Brew, Symbian oder Microsoft-Windows-Mobile-Mobiltelefonen. Voraussetzung dafür, dass der Handybesitzer die Technik einsetzen kann, ist lediglich, dass er sich die Software auf sein Mobiltelefon geladen hat und dass das Gerät eine Handykamera an Bord hat.

Mit der im Handy verbauten Kamera wird die zweidimensionalen Datenmatrix eingelesen und eine Verbindung auf die relevante Webseite aufgebaut, die im Barcoce hinterlegt ist. Die Codes können dabei auf jede Produktverpackung, auf jedes Werbeplakat, auf jede Messetafel und sogar auf Kleidung aufgedruckt werden.

Ende 2006 hat die amerikanische Firma Connvision mit BeeTaggs ebenfalls eine Form von druckbaren Links vorgestellt, die auf eine Webseite weiterleiten. Mit einer von eBay zertifizierten Applikation namens "BeeTagg for eBay" kann man online unter Angabe der Artikelnummer Barcode-Links für einzelne Auktionen erzeugen und dann ausdrucken und werbewirksam in der ganzen Stadt aufkleben.

Das Projekt Semapedia nutzt die "Sematags" um ein Nachschlagen in der Wikipedia per Handy zu erleichtern.


eye home zur Startseite
Bibabuzzelmann 01. Apr 2007

Steht da eigentlich bei jedem eingesendeten Bild dabei, von wem es kommt, mit Adresse...

Guu 31. Mär 2007

Vielleicht solltest du dir ein besseres Handy besorgen, oder es anständig Konfigurieren...

RePet 30. Mär 2007

Weil RFID nur in nahbereich funktioniert. QR Code wird in Japan auch auf Plakate gedruck...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hommel Hercules Werkzeughandel GmbH & Co. KG, Viernheim
  2. Hexagon Geosystems Services AT GmbH, Dornbirn (Österreich)
  3. L. STROETMANN Lebensmittel GmbH & Co. KG, Münster
  4. Bertrandt Services GmbH, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 14,99€
  2. (-13%) 34,99€
  3. (-10%) 35,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  2. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  3. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips

  4. Homepod im Test

    Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan

  5. Microsoft

    Xbox One bekommt native Unterstützung für 1440p-Auflösung

  6. Google

    Pixel 2 XL lädt langsamer unterhalb von 20 Grad

  7. Wikipedia Zero

    Wikimedia-Foundation will Zero-Rating noch 2018 beenden

  8. Konami

    Metal Gear Survive und Bildraten für Überlebenskünstler

  9. Markenrecht

    Microsoft entfernt App von Windows Area aus Store

  10. Arbeitsrecht

    Google durfte Entwickler wegen sexistischer Memos entlassen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. Colt Technology Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen
  2. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt
  3. Koalitionsvertrag fertig "Glasfaser möglichst direkt bis zum Haus"

Soziale Medien: Mein gar nicht böser Twitter-Bot
Soziale Medien
Mein gar nicht böser Twitter-Bot
  1. Soziale Medien Social Bots verzweifelt gesucht

Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

  1. Das ist kein "Verlust von Ladeleistung"...

    arthurdont | 15:14

  2. Re: Warum Star Trek Discovery nicht so gut ankommt...

    gadthrawn | 15:14

  3. Re: Sinnvolles Feature

    _j_b_ | 15:13

  4. Re: Lösung: MacOS... macht glücklicher ;-)

    DAGEGEN | 15:12

  5. Re: LKW Fahrer

    HabeHandy | 15:12


  1. 15:20

  2. 15:08

  3. 12:20

  4. 12:01

  5. 11:52

  6. 11:49

  7. 11:39

  8. 10:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel