Röntgen und Datenübertragung mit Terahertz-Strahlung
Die Wissenschaftler durchbrachen dabei die Regel, dass elektromagnetische Strahlung Gitter nicht passieren kann, deren Lochdurchmesser geringer als die Wellenlänge der Strahlung ist. Bei sehr kurzwelliger Infrarotstrahlung von 15 bis 1.000 Mikrometern reicht für eine Abschirmung eigentlich schon ein Gitter mit Löchern unter einem halben Millimeter Größe, um die Strahlen abzuschirmen.
Eine weitere mögliche Anwendung ist die Datenübertragung mit sehr hohen Transferraten über kurze Distanzen. Dafür fehlte noch eine Möglichkeit, die Strahlung in Impulse aufzuteilen. Die Wissenschaftler haben dies durch Kippen der Metallfolien erreicht, was die Gitter für die Strahlung undurchsichtig machte.
Die Forschungen zur Terahertz-Strahlung werden in der April-Ausgabe des US-Magazins "Nature" veröffentlicht.