Glasfaser-Rausch: 111 GBit/s über 2.400 Kilometer
Die Übertragung erfolgte unter Laborbedingungen. In zehn unabhängigen Wellenlängenkanälen wurden die Daten im Abstand von 50 Gigahertz mit einer Geschwindigkeit von jeweils 111 Gigabit pro Sekunde übertragen und dabei eine Entfernung von fast 2.400 Kilometern via Standard-Single-Mode-Glasfaser (SSMF) überbrückt.
"Neben der beeindruckenden Datenrate und der enormen Reichweite zeigen unsere Resultate auch, dass der Transport von 100 Gigabit pro Sekunde über die heute installierten Netze mit einer Übertragungsrate von derzeit 10 Gigabit pro Sekunde auf einer Wellenlänge machbar ist" , sagte Bernd Kubis, Vice President Research und Development bei Siemens Networks.
Bei anderen Ansätzen wurden zehn Wellenlängenkanäle pro 100-Gigabit-Ethernet-Client belegt. Die von Siemens Networks genutzte Architektur der 100-Gigabit-Transmitter- und -Receiver hingegen erlaubt das Verwenden von bis zu 160 unabhängigen Wellenlängenkanälen pro Faser, wovon jede einzelne 100 Gigabit Ethernet oder andere Dienste mit niedrigeren Bitraten befördert.
Unter anderem wurde der Versuch im Rahmen des EIBONE-Projekts (Efficent Integrated Backbone) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
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