Dritte Testversion von Fedora 7

Linux-Distribution erscheint im Mai 2007

Die Linux-Distribution Fedora 7 ist nun in der dritten Testversion verfügbar, die wieder als so genannter Prime-Spin verfügbar ist. In der neuen Testversion wurden einige Komponenten aktualisiert, darunter der Kernel und die Desktop-Oberfläche GNOME.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

So setzt Fedora 7 nun auf den Linux-Kernel 2.6.21-rc5 und eine um RandR 1.2 erweiterte Version von X.org. Damit ist die automatische Konfiguration von Displays möglich und Hotplug für Bildschirme wird unterstützt. Fedora arbeitet außerdem daran, den aktuell von Linux verwendeten WLAN-Stack zu ersetzen und nutzt stattdessen den neuen Stack mac80211, der auch bereits in Andrew Mortons Entwickler-Kernel steckt. Auch der neue Intel-Treiber für IPW3945-Chips nutzt diesen Stack bereits. Die Desktop-Oberfläche GNOME wurde auf die Version 2.18 aktualisiert.

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Fedora 7 verzichtet auf den früher verwendeten Namenszusatz "Core", was der Zusammenlegung der ursprünglich getrennten Repositorys "Core" und "Extras" geschuldet ist. Zukünftig soll das Projekt auch nicht mehr so stark durch Red Hat gelenkt werden, sondern mehr durch die Community, um der Bezeichnung Community-Distribution auch gerecht zu werden.

Auf Basis des großen Repositorys entstehen so genannte Spins der Distribution, Varianten für unterschiedliche Einsatzbereiche. Fedora 7 Test 3 steht dabei in Form des Prime-Spins zum Download bereit, der sich für den Einsatz auf Workstation- und Server-Systemen eignet. Zur Diskussion stehen außer Prime noch ein KDE-Spin sowie einer mit dem eindeutigen Namen "Fedora Everything".

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