Externes RAID mit 2 TByte, Firewire 800 und USB

Neues Laufwerksgehäuse von Iomega kommt im April 2007

Die immer populärer werdenden NAS-Laufwerke haben ein Problem: Sie sind niemals so schnell wie direkt an den Rechner angeschlossene Massenspeicher. Also hat Iomega ein RAID-System entwickelt, das aussieht wie ein NAS und mit den derzeit schnellsten Desktop-Schnittstellen versehen ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Da sich externe SATA-Verbindungen bisher nicht so recht durchsetzen konnten, hat man heute im Wesentlichen nur die Wahl zwischen USB und Firewire - und für Letzteres benötigen die meisten PCs noch eine Steckkarte, nur Apple stattet seine Rechner serienmäßig mit Firewire 800 aus, was Netto-Datenraten von rund 70 MByte pro Sekunde verspricht. Mit dieser Schnittstelle sowie Firewire 400 und USB 2.0 ist auch das Iomega "Power Pro 2TB" ausgestattet.

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Iomega Power Pro 2TB
Iomega Power Pro 2TB
In der externen Box mit interner Stromversorgung finden vier Festplatten Platz, in der gegenwärtigen Form verbaut Iomega 500-GByte-Laufwerke eines ungenannten Herstellers. Die Platten sollen mit 7.200 U/Min drehen und je 8 MByte Cache mitbringen, was die heutige Mittelklasse darstellt. Die Platten stecken in vier Wechselrahmen, die sich im Betrieb tauschen lassen. So ist auch eine Konfiguration als RAID-5 mit einer Spare-Platte möglich: Ohne Neustart kann eine defekte Platte ausgetauscht werden. Bei dieser Option, wie auch der Spiegelung per RAID-1, reduziert sich aber die Kapazität auf die Hälfte. Nur als RAID-0 - und damit in der riskantesten Betriebsart - kommt man auf die vollen 2 Terabyte.

Oben Platten, unten Netzteil
Oben Platten, unten Netzteil
Das Power Pro verwaltet die Festplatten selbst und gibt über ein LC-Display Auskunft über die RAID-Betriebsart, freie Kapazität, Temperatur und Lüfterdrehzahl. Iomega verspricht Kompatibilität mit Windows 2000, XP und Vista - auch allen 64-Bit-Versionen - sowie MacOS ab Version 10.2.8. Als Backup-Software wird Retrospect Express mitgeliefert, das auch automatische Backups erstellen kann, beispielsweise in der Nacht.

Beim Preis orientiert sich Iomega leider auch an NAS-Geräten mit vier Festplatten: Ab Ende April 2007 soll das Power Pro für 1.799,- Euro zu haben sein. Die darin verbauten Laufwerke sind einzeln im Handel aber bereits für rund 500,- Euro zu haben.

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DexterF 30. Mär 2007

A64 oder Core auf entsprechendem Board mit mind. 6 sATA-Ports, Linux drauf, RAID5 in...

DexterF 30. Mär 2007

RAID-NAS ohne GBE? Quatschprodukt. Aber auch egal, alles, was an der Kiste interessant...

qp 30. Mär 2007

Für den Preis bau ich einen erstklassigen File Server mit 4Terabyte Speicher, der zudem...

marco-glatz 30. Mär 2007

ich hab zuhause ein embedded-board mit nem amd geode @166mhz laufen plus 128 ram und...



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