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T-Systems baut 40-Gigabit/s-Strecke auf 720 Kilometern auf

Zwischen Nürnberg und Essen huschen die Daten. Es gibt zwar schon deutlich schnellere optische Datenübertragungen im Experimentalstadium, doch T-Systems hat nun zwischen Nürnberg und Essen eine Strecke von 720 Kilometern aufgebaut, auf der unter Produktionsbedingungen 40 Gigabit/s pro Wellenlängenkanal übertragen werden. Nach Angaben des Unternehmens erreicht man damit das Vierfache der üblichen Übertragungsleistung.
/ Andreas Donath
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Mit dem Projekt VIOLA (Vertically Integrated Optical Testbed for Large Applications in DFN) hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Entwicklung dieses Netzes gefördert. Auf der Strecke sind 40-GBit/s-Komponenten aus der Router- und Übertragungstechnik eingesetzt worden, wobei zwischen Nürnberg und Köln Übertragungstechnik von Siemens, von Köln bis Essen Geräte von Ericsson eingesetzt wurden.

Das System arbeitet nach dem DWDM-Verfahren (Dense Wavelength Division Multiplex), bei dem voneinander getrennte Wellenlängen jeweils einen eigenen Übertragungskanal bilden. Die ebenfalls mit 40-GBit/s-Schnittstellen ausgestatteten Router stammen von Cisco und Juniper.

Nach Angaben von T-Systems kann die Übertragungsgeschwindigkeit noch erhöht werden. Es sollen bis zu 80 Kanäle pro Faser möglich sein, was 2,5 Terabit/s entspräche.


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