Abo
  • Services:

OpenOffice.org 2.2 behebt Sicherheitslücken

Neue Version mit erweitertem PDF-Export

Das freie Büropaket OpenOffice.org 2.2 ist erschienen. Die neue Version behebt die kürzlich entdeckten Sicherheitslücken und bringt einen erweiterten PDF-Export mit. Darüber hinaus wurden die Kompatibilität zu Windows Vista und das Schriftbild verbessert.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Kerning-Vergleich
Kerning-Vergleich
In OpenOffice.org 2.2 wurden die letzte Woche gefundenen Sicherheitslücken geschlossen, die es Angreifern ermöglichten, beliebigen Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Ein Update empfiehlt sich daher in jedem Fall. Die Entwickler verbesserten darüber hinaus die Kompatibilität zu Microsofts neuem Betriebssystem Windows Vista, so dass beispielsweise ein erweiterter Dateidialog genutzt wird. Zudem wird eine Technik namens "Kerning" verwendet, um proportionale Schriftarten besser darzustellen. Kerning ist in der Version 2.2 standardmäßig aktiviert.

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Auch der PDF-Konverter wurde erweitert und erlaubt wahlweise den Export von Formularfeldern und kann Lesezeichen in PDFs anlegen. Die Tabellenkalkulation Calc bietet in der neuen Fassung eine bessere Unterstützung für die Microsoft-Dateiformate, so dass sich Pivot-Tabellen nutzen und weitere trigonometrische Funktionen exportieren lassen. Die Datenbankanwendung Base enthält einen verbesserten SQL-Editor, mit dem sich so genannte Subqueries erstellen lassen und die Kompatibilität zu Datenbanktreibern wie Oracle ODBC wurde überarbeitet.

Während bei OpenOffice.org 2.1 bereits die integrierte Update-Funktion geändert wurde, standen diesmal die Erweiterungen im Vordergrund. Diese sind nun enger in OpenOffice.org integriert und können ebenfalls direkt aus der Office-Suite aktualisiert werden.

Mit Erscheinen der Version 2.2 führt das OpenOffice.org-Team auch ein neues Versionierungsschema ein: Künftig sollen etwa alle sechs Monate "Minor Releases" der Art 2.x erscheinen. Bisher wurden diese vierteljährlich veröffentlicht. Auch in Zukunft enthalten diese Fassungen neue Funktionen. Dazwischen planen die Entwickler, Versionen der Art 2.x.y zu veröffentlichen, die ausschließlich Fehlerkorrekturen enthalten.

OpenOffice.org 2.2 steht ab sofort in englischer Sprache für Windows, Linux und Solaris zum Download bereit. In Kürze wird es eine deutsche Version sowie eine angepasste PrOOo-Box sowie Portable-Ausführung von OpenOffice.org geben. Die PrOOo-Box stellt in Form eines CD-Images eine Reihe von Ergänzungen bereit, während OpenOffice.org Portable direkt vom USB-Stick läuft, so dass keine Installation erforderlich ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Nameless 06. Apr 2007

"Die aktuelle Version von OxygenOffice basiert auf OOo 2.1.0." Quelle: http://ooo42.org...

Korrumpel 30. Mär 2007

Moien, die de Version ist mittlerweile über die offizielle OOo-Seite zu beziehen. Somit...

Aladdin 29. Mär 2007

Es war bisher lediglich deaktiviert und ist nun standardmässig aktiviert, das ist alles...

Melanchtor 29. Mär 2007

Frag' mal 'nen alten Bleisetzer, für den ist das was wir mit DTP machen eh' ein...


Folgen Sie uns
       


Metro Exodus - Fazit

In Metro Exodus kommt Artjom endlich streckenweise wirklich an die frische Luft.

Metro Exodus - Fazit Video aufrufen
EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    •  /