Abo
  • IT-Karriere:

Dell will Linux vorinstallieren

Support soll durch die Community geleistet werden

Bei Dells öffentlicher Suche nach Verbesserungsvorschlägen dominierte der Wunsch nach Linux-Systemen. Nun verspricht der Computerbauer, Linux auf Desktop-Rechnern und Notebooks vorzuinstallieren. Wie genau diese Angebote aussehen sollen, verrät Dell aber noch nicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit der Webseite "Ideastorm" versuchte Dell herauszufinden, was für Ideen bei den Kunden Zuspruch finden. Dabei stand der Wunsch nach Linux-Rechnern ganz oben auf der Liste, so dass Dell in Sachen Linux noch einmal nachhakte. Zuvor versprach der Computerbauer seinen Kunden bereits Linux, allerdings nur in Form von Zertifizierungen.

Stellenmarkt
  1. INNEO Solutions GmbH, Leipzig
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau

Doch dies soll sich nun ändern: Dell plant, künftig sowohl Desktop-Systeme als auch Notebooks mit vorinstalliertem Linux-Betriebssystem anzubieten, heißt es vom Hersteller. Dies bedeutet, dass verschiedene Systeme künftig komplett eingerichtet mit Linux erhältlich wären, anstatt einen Rechner mit leerer Festplatte und Installations-CDs auszuliefern und damit dem Kunden die Installation des Betriebssystems zu überlassen.

Nähere Informationen zu den angebotenen Systemen und zu den ausgewählten Linux-Distributionen will Dell erst in den nächsten Wochen bekannt geben. Eins ist jedoch schon jetzt klar: Der Support soll größtenteils durch die Community geleistet werden. Die letzte Umfrage habe ergeben, dass dies den meisten Kunden reichen würde, sie sich jedoch bessere Hardware-Unterstützung wünschen würden.

Nachdem die Nutzer sich bei der Hardware-Unterstützung auch auf freie Treiber bezogen, gab Dells Linux-Software-Architekt Matt Domsch schon einen Einblick in die Treiber-Strategie seines Arbeitgebers. Vornehmlich sollen auf den angebotenen Linux-Systemen freie Treiber zum Einsatz kommen, die direkt im offiziellen Linux-Kernel von kernel.org enthalten sind. Dies sei bereits seit acht Jahren Dells Vorgehen bei den PowerEdge-Servern, die keinerlei proprietäre Treiber voraussetzen würden, so Domsch.

Im Fall von 3D-Grafikkarten wolle man die proprietären Treiber jedoch ebenfalls mitliefern, so dass der Nutzer diese selbst installieren kann. Häufig sind nur 2D-Treiber als Open Source verfügbar. Bei anderen Komponenten wie beispielsweise softwarebasierten Modems (auch als Winmodem bekannt) hingegen empfiehlt Dell, sich zusätzlich ein Hardware-Modem anzuschaffen. Die Integration eines solchen Gerätes durch Dell sei nur möglich, wenn die Geräte überarbeitet würden, was wiederum zusätzliche Kosten verursachen würde. In Zusammenarbeit mit Partnern wolle man jedoch an der Verbesserung freier Treiber für sämtliche Komponenten arbeiten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 0,00€
  3. 2,99€
  4. 3,99€

Melanchtor 30. Mär 2007

Keinen. Sie sind teilweise genauso kostenlos. Es erweitert allerdings die Vielfalt, da...

Langsam nervt's 29. Mär 2007

1.) Wenn es so wäre, wäre es trotzdem weder ein Grund genauso zu sein, noch es nicht zu...

ln 29. Mär 2007

Das habe ich mir auch gedacht - obwohl ich pro Linux ausgefüllt habe.

lilili 29. Mär 2007

... beim nächsten Kauf ist Dell in der Händlerauswahl mit dabei ;o))

stimmt 29. Mär 2007

das kann ich bestätigen, bei edgy funktionieren die sondertasten sofort nach der...


Folgen Sie uns
       


Pixel 3a und 3a XL - Test

Das Pixel 3a und das PIxel 3a XL sind Googles neue Mittelklasse-Smartphones. Beide haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

Pixel 3a und 3a XL - Test Video aufrufen
Android & Fido2: Der Traum vom passwortlosen Anmelden
Android & Fido2
Der Traum vom passwortlosen Anmelden

Windows Hello, Android und kleine bunte USB-Sticks sollen mit Webauthn das Passwort überflüssig machen. Wir haben die passwortlose Welt mit unserem Android Smartphone erkundet und festgestellt: Sie klingt zu schön, um wahr zu sein.
Von Moritz Tremmel

  1. Sicherheitslücken in Titan Google tauscht hauseigenen Fido-Stick aus
  2. Stiftung Warentest Zweiter Faktor bei immer mehr Internetdiensten verfügbar
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung Die Lücke im Twitter-Support

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /