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Intels "Nehalem": Speichercontroller und Grafik im Prozessor

Skalierbare PC-Architektur mit seriellen Verbindungen

Im Jahr 2008 renoviert Intel seine erst 2006 eingeführte "Core-Architektur". Die neuen Prozessoren mit Codenamen "Nehalem" vereinen mindestens acht Kerne in einem Sockel, integrieren Grafik und Speichercontroller und verfügen über serielle Verbindungen zwischen Kernen und anderen PC-Bausteinen.

Im Rahmen der Vorstellung der Penryn-Architektur, dem sockelkompatiblen Nachfolger der Core-2-CPUs, hat Intels Chef der "Digital Enterprise Group", Stephen Smith, auch einen Ausblick auf Intels kommende Prozessor-Architektur namens "Nehalem" gegeben. Vom bisherigen Frontside-Bus (FSB) verabschiedet sich Intel. Vielmehr sollen die anfangs acht, später auch mehr Kerne zusammen mit dem Rest des Mainboards über eine "sehr skalierbare Architektur" miteinander verbunden werden, so Smith.

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Eckdaten des Nehalem
Eckdaten des Nehalem
Auf Nachfragen erklärte der Intel-Manager in einer Telefonkonferenz, dass es sich dabei um eine Art serielles Protokoll handeln soll - dies geistert als "CSI" bereits seit Jahren durch Intel-Roadmaps, Details dazu gab Smith noch nicht preis. Dafür erklärte er, dass man über diese Verbindungen zwischen Teilen des Prozessors auch einen Grafikkern und den Speichercontroller anbinden wolle. Über den Typ des Speichers ließ sich Smith nicht aus, Nehalem soll aber "gepufferte wie ungepufferte Module" ansprechen können. Wie bisher plant Intel offenbar einen Kern für Desktops, Server und Notebooks, da bisher nur die großen Speichermengen in Servern und manchen Workstations gepufferten Speicher benötigen.

Mit Nehalem kehrt auch das mit dem Pentium 4 gestorbene HyperThreading zurück - Intel will es aber nicht mehr so nennen. Dennoch soll das neue Design auf jedem Kern zeitgleich zwei Threads ausführen können, erklärte Stephen Smith. Als vorläufige Bezeichnung wählte er "Simultaneous Multi-Threading". Dass Intel sein CPU-Design komplett umstrickt - immerhin stammen auch der aktuelle Core 2 Duo und der kommende Penryn vom Pentium M ab -, belegt auch das bisher nur "Mulit-Level Shared Cache" genannte Konzept für Nehalem. Die Ausführungseinheiten sollen wieder direkteren Zugriff auf den L1-Cache haben; ob sich aber wirklich L2- und eventuelle L3-Caches zwischen Kernen teilen lassen, ließ Smith noch offen.

Die erste kleine Vorschau auf die Arbeitsweise der neuen Prozessoren ist von Intel bewusst sparsam ausgefallen - immerhin soll Nehalem erst Ende 2008 in 45 Nanometern Strukturbreite erscheinen.


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XHess 05. Mai 2008

Hat Intel eigentlich schon ein echten Quad am (Desktop) Markt oder dümpeln die immer...

ja... 14. Sep 2007

...das denke ich mir auch immer bei solchen posts.

Ihr unwissenden 30. Mär 2007

..öffent eure augen, es begann als japanische spielekonsole....erst faltete sie...

GrinderFX 30. Mär 2007

Wenns mal so wäre, nur weil amd einmal in jahrzehnten vorne lag, muss es ja nicht immer...



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