GPLv3: Dritter Entwurf erfreut auch Linus Torvalds

Neue Regeln gegen den Microsoft-Novell-Pakt

Die Free Software Foundation (FSF) hat am heutigen Mittwoch einen dritten Vorentwurf für die Neufassung der wichtigsten freien Software-Lizenz, die GPL, online gestellt. Hierin reagiert die FSF unter anderem auf den Deal zwischen Novell und Microsoft, indem solche Vereinbarungen nach der neuen Lizenz verboten werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Vorarbeiten zur Überarbeitung der General Public Licence (GPL) gehen voran - allerdings nicht so schnell, wie ursprünglich geplant. Eigentlich hatte die FSF vor, schon im ersten Quartal 2007 eine finale Fassung der neuen Lizenz zu präsentieren. Stattdessen wurde jetzt erstmal ein dritter Entwurf zur Diskussion gestellt. Die Lizenzhüter entschuldigen sich hierfür und erklären die Verspätung mit der unvorhergesehenen Bekanntgabe des zwischen Novell und Microsoft im November 2006 bekannt gegebenen Abkommens. Dies bringe "gravierende Gefahren für die Nutzer von freier Software mit sich." Man habe sich Zeit gelassen, um Mechanismen zu entwickeln, die solche Vereinbarungen verhindern und starke Verteidigungsmöglichkeiten gegen die hiermit einhergehenden Gefahren bereitstellen.

Der dritte Vorentwurf enthält erneut eine Vielzahl von Änderungen gegenüber seinem Vorgänger aus dem Sommer 2006. Diese sind teils sprachlicher und teils inhaltlicher Natur. Um die Übersicht zu gewährleisten, stellt die FSF sowohl eine Fassung bereit, in der die Änderungen hervorgehoben sind, als auch einen Kommentar zu den wichtigsten Neuerungen.

Linus Torvalds, der "Vater" des Linux-Kernels, zeigte sich spontan erfreut: "Ich bin sehr angetan von dem neuen GPLv3-Entwurf", sagte der Starentwickler laut CNet. Über die vorherigen Entwürfe hatte sich Torvalds sehr kritisch geäußert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
GPLv3: Dritter Entwurf erfreut auch Linus Torvalds 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


bimm 25. Aug 2007

Der Deal mit MS verzerrt den Wettbewerb. Gerade Geschäftskunden, die berechenbares Risiko...

me and myself 30. Mär 2007

Ich hab auch lange gemeckert. Irgendwann hat es mich so genervt, dass ich letztendlich...

fffff 29. Mär 2007

Ist es so schwer emule zu installieren ? Das kriegt wirkliche jeder hin und dann kommt...

billy 29. Mär 2007

kT



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
WLAN und 6 GHz
Was bringt Wi-Fi 6E?

Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
Von Oliver Nickel

WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
Artikel
  1. Eli Zero: Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro
    Eli Zero
    Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro

    Das minimalistische, vierrädrige Elektroauto Eli Zero soll für rund 12.000 Euro nach Europa kommen. Der Zweisitzer erinnert an den Smart.

  2. Amiga, Atari, Mac: Rust bekommt Support für Motorola 68000
    Amiga, Atari, Mac
    Rust bekommt Support für Motorola 68000

    Dank eines LLVM-Ports kommt nun auch die Sprache Rust experimentell auf die alte M68k-Architektur. Das hilft vielleicht beim Retro-Computing.

  3. Bobby Kotick: US-Börsenaufsicht lädt Chef von Activision Blizzard vor
    Bobby Kotick
    US-Börsenaufsicht lädt Chef von Activision Blizzard vor

    Die US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Activision Blizzard, gleichzeitig hat eine weitere staatliche Stelle eigene Ermittlungen aufgenommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PCGH-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ [Werbung]
    •  /