GPLv3: Dritter Entwurf erfreut auch Linus Torvalds

Hintergrund für die Änderung ist eine Besonderheit des US-amerikanischen Rechts. Hiernach wird der Rechtsverstoß nicht "geheilt", wenn ein Nutzer sich im Anschluss wieder lizenzkonform verhält. Er kann also nicht automatisch eine neue Lizenz zur Nutzung der GPL-Software erhalten. Nach deutschem Recht ist dies nicht so, dafür hat der automatische Verlust der Nutzungsrechte wesentliche Vorteile, wenn ein Rechteinhaber (etwa ein Programmierer) gegen den Verletzer vorgehen will. Denn hierfür bedarf es nach der geltenden Lizenzversion gerade keiner aufwendigen vorherigen Benachrichtigung oder Kündigung.

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Die Kündigungslösung wird entsprechend von verschiedener Seite kritisiert. Dennoch hält auch der neue Entwurf hieran fest. Es wurde lediglich eine Regelung eingeführt, nach der sich die Lizenz eines Rechtsverletzers automatisch erneuert, wenn es sich um einen ersten Verstoß gehandelt hat, der innerhalb von 30 Tagen behoben wurde. Nach deutschem Recht ist eine solche Bestimmung - wie gesagt - nicht notwendig, da jeder Rechtsverletzer ohne weiteres jederzeit eine neue Lizenz erwerben kann, wenn er sich lizenzkonform verhält.

Wie geht's weiter?

Die FSF hat den weiteren Ablauf bis zur Veröffentlichung der endgültigen GPLv3 bereits festgelegt. Der aktuelle Entwurf steht nun drei Monate zur Diskussion. Danach wird eine weitere Vorfassung präsentiert, über die noch einmal 30 Tage lang diskutiert werden darf. Danach soll die Endfassung veröffentlicht werden, was bedeuten würde, dass mit der dritten Auflage der General Public Licence noch 2007 zu rechnen wäre. [von Till Kreutzer]

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bimm 25. Aug 2007

Der Deal mit MS verzerrt den Wettbewerb. Gerade Geschäftskunden, die berechenbares Risiko...

me and myself 30. Mär 2007

Ich hab auch lange gemeckert. Irgendwann hat es mich so genervt, dass ich letztendlich...

fffff 29. Mär 2007

Ist es so schwer emule zu installieren ? Das kriegt wirkliche jeder hin und dann kommt...

billy 29. Mär 2007

kT



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