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Vorstand der Linux Foundation komplett

Mitglieder sollen unterschiedliche Interessen repräsentieren

Im Januar 2007 verschmolzen die Open Source Development Labs (OSDL) und die Free Standards Group (FSG) zur Linux Foundation, womit sich auch die Frage nach einem neuen Vorstand stellte. Dieser ist nun komplett und enthält Mitglieder aus verschiedenen Bereichen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

"Es ist wichtig, dass der Vorstand der Linux Foundation die Probleme und Meinungen eines jeden Kundenkreises auf den Tisch bringt", kommentierte Linux-Foundation-Chef Jim Zemlin die Zusammensetzung des neuen Vorstandes, der vor allem aus vielen Vizepräsidenten besteht.

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James Bottomley repräsentiert künftig die Technikgruppe der Linux Foundation. Er betreut das SCSI-Subsystem im Linux-Kernel und ist Vizepräsident sowie CTO bei SteelEye. Wim Coekaerts ist ebenfalls im Vorstand vertreten, er leitet bei Oracle die Linux-Entwicklung und ist in dieser Position auch für die Unbreakable-Linux-Strategie verantwortlich, arbeitet aber auch an Oracles Cluster-Dateisystem, das seit 2006 im Linux-Kernel ist.

Masahiro Date, General Manager bei Fujitsu, ist ebenfalls im neuen Vorstand vertreten. Er war auch bereits bei den OSDL und der FSG tätig. Mit Doug Fisher ist zudem ein Intel-Mitarbeiter dabei. Er ist Vizepräsident von Intels Software-and-Solutions-Gruppe und leitet in diesem Rahmen auch Intels Linux- und Open-Source-Initiativen. Ein weiteres Mitglied ist Dan Frye, Vizepräsident Open Systems Development bei IBM und verantwortlich für die technische Linux-Strategie bei "Big Blue".

Ferner gehört Tim Golden zum Vorstand, der Senior-Vizepräsident bei der Bank of America ist und in diesem Rahmen ebenfalls mit Linux und Open-Source-Software gearbeitet hat. Hisashi Hashimoto ist Section-Manager bei Hitachi und dort unter anderem für die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community verantwortlich.

Mit Christine Martino ist auch die Vizepräsidentin der Open Source & Linux Organization bei HP im Vorstand der Linux Foundation vertreten, mit Marc Miller ein Open-Source-Experte von AMD. Darüber hinaus gehört Brian Pawlowski von NetApp zum neuen Vorstand, der in seiner Firma unter anderem CTO ist und Mitautor der NFS-3-Spezifikationen war.

Markus Rex war bereits im Vorstand der FSG und ist CTO der Linux and Open Source Group bei Novell. Tsugikazu Shibata arbeitet im Open Source Software Promotion Center bei NEC, der unter anderem die Zusammenarbeit des Herstellers mit der Community koordiniert. Andrew Updegrove war ebenfalls schon im Vorstand der FSG. Er ist einer der Mitbegründer von Gesmer Updegrove LLP und Rechtsexperte in den Bereichen Open Source und geistiges Eigentum, ein Bereich, der gerade durch Softwarepatente immer mehr in den Vordergrund rückt.

Mit Christy Wyatt sitzt auch Motorolas Vizepräsidentin für Ökosystem- und Marktentwicklung im Vorstand der Linux Foundation. Sie ist bei ihrem Arbeitgeber unter anderem für das Motodev-Programm verantwortlich. Das wohl prominenteste Mitglied des neuen Vorstandes wurde bereits im Vorfeld bekannt: Ubuntu-Förderer und Canonical-Chef Mark Shuttleworth. Er sieht sich als unabhängiger Repräsentant der Open-Source- und Linux-Community.

Die Linux Foundation will Linux vor allem im Wettbewerb mit der Windows-Plattform voranbringen, sich aber auch Themen wie Rechtsschutz und Standardisierung widmen. Sie unterstützt auch weiterhin Linux-Erfinder Linus Torvalds, der bei den OSDL angestellt war.



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qpid 29. Mär 2007

Für den Desktopbereich ist sudo wunderbar, sehe da keine Probleme oder das dort ein...

Pogo 28. Mär 2007

Einer gegen alle ! alle gegen einen ! In Zukunft wirds wohl immer düsterer für MS...

Ich2 28. Mär 2007

Äh ... warum sollte Linux mit Windows konkurieren wollen? Oder meinst du die...

#dd 28. Mär 2007

Wer blickt da noch duch...soviele open-source gruppen wie es bereits gibt


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