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Bluetooth 2.1 + EDR: Vereinfachtes Pairing, weniger Strom

Höhere Datentransferraten durch UWB in Kooperation mit der WiMedia Alliance

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat auf der CTIA Wireless 2007 Details zur kommenden Bluetooth-Spezifikation "2.1 + EDR" vorgestellt. Damit soll der Pairing-Prozess vereinfacht und der Stromverbrauch der Geräte gesenkt werden, so dass manche Geräte fünfmal länger mit einer Akkuladung auskommen sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Will man verschiedene Bluetooth-Geräte miteinander verbinden, stehen derzeit unterschiedliche Pairing-Varianten zur Verfügung: eine Einmal-Verbindung, eine permanente Verbindung oder ein Ad-hoc-Dateitausch. Zudem sind die Menüs bei jedem Gerät anders organisiert, was das Pairing nicht vereinfacht.

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Hier setzt die Bluetooth SIG an und will mit Bluetooth 2.1 + EDR das Pairing vereinheitlichen und vereinfachen. Das verbesserte Pairing soll intuitiv ablaufen und das Finden der Geräte, die Absicherung der Verbindung sowie die Authentifizierung der Geräte umfassen und Nutzer in weniger Schritten und somit schneller zum Ziel führen.

Eine lange PIN soll zur Verschlüsselung künftig nicht mehr notwendig sein, stattdessen sollen alle Verbindungen mit einem 16-stelligen alphanummerischen Code verschlüsselt werden. Wird z.B. ein Bluetooth-Headset mit einem Handy verbunden, soll es ausreichen, das Headset einzuschalten, "Add Headset" im Telefonmenü zu wählen und zu warten, dass das Handy das Headset erkennt. Die so hergestellte Verbindung ist dann verschlüsselt.

Um bei diesem einfachen Pairing "Man in the Middle"-Angriffe zu verhindern, kann ein sechsstelliges, jeweils generiertes Passwort genutzt werden. Zudem soll das Pairing über NFC-Technik (Near Field Communication) eingeleitet werden können, indem die Geräte sehr eng aneinander gehalten werden.

Neben dem neuen Pairing-Prozess soll Bluetooth 2.1 + EDR den Stromverbrauch von Geräten senken. Dazu kommt ein "Sniff Subrating" genanntes Verfahren zum Einsatz. Mäuse und Tastaturen sollen so mit einer Akkuladung bis zu fünfmal länger durchhalten, da sie im Sniff-Mode weniger Strom brauchen.

Neue Geräte, die Bluetooth 2.1 + EDR unterstützen, sollen abwärtskompatibel zu bestehenden Geräten sein, nur vom vereinfachten Pairing hat der Nutzer dann nichts, dazu müssen beide Geräte den neuen Standard unterstützen. Darüber hinaus arbeitet die Bluetooth SIG zusammen mit der WiMedia Alliance daran, Bluetooth um Ultra-Wideband-Technik (UWB) zu erweitern, was höhere Datentransferraten erlauben soll.

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Nameless 06. Apr 2007

Schön für dich, aber bei mir gilt immer noch: Leistung (P) = Volt (U) * Ampere (I) Alles...


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