Coverity hat 6.000 Fehler gefunden
Im Rahmen von scan.coverity.com(öffnet im neuen Fenster) werden die Ergebnisse der automatisierten Fehlersuche in verschiedenen Open-Source-Projekten präsentiert. Coverity setzt dafür die gleichnamige Quellcode-Analyse ein, bezahlt wird das Projekt vom US-Heimatschutzministerium. An dieser beauftragten Suche nach Sicherheitslücken beteiligen sich zudem Symantec und die Universität Stanford.
Innerhalb eines Jahres hat Coverity 6.000 Fehler gefunden, die alle behoben wurden, gab die Firma nun bekannt. Durchschnittlich 16 seien pro Tag behoben worden. Mittlerweile wurde auch die Zahl der beteiligten Open-Source-Projekte von 50 auf 150 angehoben. Gesucht wird beispielsweise im Linux-Kernel, aber auch im Browser Firefox, in der freien .Net-Implementierung Mono, in der Compiler-Sammlung GCC und in der Unix-Desktop-Oberfläche KDE. Aber auch die Quelltexte des Debuggers GDB, des Multimedia-Players MPlayer und des Webservers Apache werden im Rahmen von scan.coverity.com unter die Lupe genommen.
Zum einjährigen Bestehen wurde eine neue Version der Webseite online gestellt, die nun auch Graphen enthält, während vorher nur Tabellen mit Zusammenfassungen abrufbar waren. Entwickler der beteiligten Projekte haben erweiterte Zugriffsmöglichkeiten und können sich so Details zu allen Fehlern anzeigen lassen.
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