Aktuelle Blu-ray-Player bald wieder veraltet?

Neue Funktionen für Blu-ray-Filme bringen höhere Geräte-Anforderungen

Laut eines Berichts der US-Fachpublikation Video Business gehört ein Großteil der bisher erschienenen Blu-ray-Player bald zum alten Eisen: Nach dem 31. Oktober 2007 verkaufte neue Blu-ray-Player müssen eine Bild-in-Bild-Funktion unterstützen und mehr Speicher aufweisen, insbesondere in Verbindung mit Online-Extras.

Artikel veröffentlicht am ,

Während HD-DVDs bereits mit einer Bild-in-Bild-Funktion aufwarten, so dass etwa während eines Films Extras in Form eines weiteren Videos eingeblendet werden können, ist das bei Blu-ray-Filmen bisher nur mittels Tricks wie bei "The Descent" möglich. Eine echte Bild-in-Bild-Funktion bieten aktuelle Blu-ray-Player bisher nicht, realisiert werden soll sie in Zukunft per BD Java. Derzeit ist fraglich, ob das per Software-Update auf allen Playern nachgerüstet werden kann. Zumindest die PlayStation 3 dürfte aber genügend Leistungsreserven und Speicher dafür haben.

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Für die nächste Generation der Blu-ray-Player gilt, dass sie nach Maßgabe der Blu-ray Disc Association mindestens 256 MByte nichtflüchtigen Speichers aufweisen muss - was der Bild-in-Bild-Funktion zugute kommen soll. Falls Blu-ray-Player auch eine Ethernet-Schnittstelle zur Internetanbindung aufweisen, sollen mindestens 1 GByte nichtflüchtigen Speichers verbaut sein, um heruntergeladene Inhalte halten zu können.

Die Filmstudios sind nun laut Video Business besorgt, dass künftige Blu-ray-Scheiben nicht mehr auf der ersten Gerätegeneration laufen werden. Bereits jetzt würde die für Interaktivität genutzte Java-Umgebung der Blu-ray Disc, BD Java, in unterschiedlichem Ausmaß unterstützt. Bei der Produktion von Blu-ray-Filmen mit Bild-in-Bild-Darstellung müssen die Studios deshalb darauf achten, dass die erste Generation von Blu-ray-Playern nicht ausgesperrt wird - und möglichst zuvor auf allen Blu-ray-Playern testen.

Gegenüber Video Business erklärte DVD-Produzent Van Ling, dass die Probleme anfangen, wenn einige Hersteller nur die minimalen Voraussetzungen umsetzen, andere hingegen bei ihren Blu-ray-Playern deutlich mehr Funktionen unterstützen würden. So müsste immer der kleinste gemeinsame Nenner berücksichtigt werden, was es schwer mache, die Blu-ray-Möglichkeiten voll auszunutzen. Van Ling zufolge gibt es zwar viel Optimismus, aber keine Sicherheit, dass etwas funktioniert: "Wir sind nun außerhalb des Bereichs der normalen Filmformate, und bei der Computer-Programmierung."

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Klaus S 14. Mär 2008

Und wieder ein Schritt zum "Gläsernen Verbraucher", was wurde wann geguckt, welche...

H.Haufe 19. Feb 2008

Recht haste, höre auch diese scheiss idiotischen kauf du trottel stimmen, stell dich...

steftyp 27. Mär 2007

:o! magie

simsalabimbambum 26. Mär 2007

nt



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