• IT-Karriere:
  • Services:

IBM zeigt optischen CMOS-Transceiver mit 160 GBit/s

Hohe Bandbreite für Kommunikation zwischen Chips

Wissenschaftler von IBM haben mit Verfahren herkömmlicher Halbleiter-Fertigung einen Chip konstruiert, der auf einer Größe von 3,25 x 5,25 Millimetern ganze 160 Gigabit pro Sekunde durch Glasfasern übertragen kann. Das Projekt gilt als Durchbruch für die optische Kommunikation zwischen Chips.

Artikel veröffentlicht am ,

Halbleiter auf Platinen nicht mehr über Kupfer-Leitungen, sondern durch Glasfasern zu verbinden, gilt als eines der wichtigsten Forschungsfelder der Hardware-Branche. Das Verfahren ist aber nur sinnvoll, wenn sich die dafür nötigen Überträger auch wirtschaftlich mit bisherigen Produktionsanlagen herstellen lassen. Einen ersten Durchbruch konnte hier Intel feiern, die erstmals die Lichtquelle und den Überträger auf einem - allerdings recht großen - Chip integrieren konnten, der mit 25 Glasfasern bis zu 1 Terabit übertragen kann.

Stellenmarkt
  1. NOVENTI Health SE, Bietigheim-Bissingen, Mannheim, Oberhausen
  2. Diehl Stiftung & Co. KG, Nürnberg

IBM kontert nun mit einem sehr kleinen Halbleiter, der in CMOS-Bauweise hergestellt wird und bei 16 Kanälen auf 160 Gigabit pro Sekunde kommt. Wie viele Glasfasern für die Übertragung nötig sind (bei Intel waren es 25), hat IBM noch nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen will den Chip auf einer am 29. März startenden Konferenz im kalifornischen Anaheim genauer vorstellen.

IBM-Chip im Vergleich zu 5 US-Cent
IBM-Chip im Vergleich zu 5 US-Cent
Laut einem Interview von IBMs Chefentwickler Bernard Meyerson mit dem Wall Street Journal will das Unternehmen aus dem CMOS-Transceiver binnen drei Jahren marktreife Produkte machen. Als Einsatzgebiete nannte Meyerson die Integration des Transceivers in Mikroprozessoren oder in Switches und Router für die Telekommunikation. In den so genannten "Backplanes" von Kommunikationsanbietern ist die Bandbreite innerhalb des Systems ein immer weiter wachsendes Problem, da die Prozessoren stets schneller werden, die Netze, um sie zu verbinden, aber bisher nicht im gleichen Maße mitwachsen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch
  2. (aktuell u. a. be quiet! Pure Loop 120mm Wasserkühlung für 59,90€, be quiet! Silent Base 802...
  3. 819€ (Bestpreis)
  4. 199,90€ (Bestpreis)

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /