US-Universitäten zeigen RIAA die kalte Schulter

Chief Information Officer Ken Frazier geht in einer Erklärung auf seiner Website noch einen Schritt weiter: "Wir sind der Ansicht, dass die RIAA mit ihren Möglichkeiten durchaus in der Lage ist, gerichtliche Verfügungen zuzustellen und Vergleiche zu erzielen - ohne die Hilfe der Universität. Stattdessen dienen wir unseren Nutzern besser, indem wir ihre Privatsphäre schützen und sie darauf hinweisen, welche ernsten Folgen es haben kann, Urheberrechte zu verletzen. Wir ermutigen sie, die Rechte am geistigen Eigentum der Platten- und Filmindustrie zu respektieren, indem sie ihre Musik und Filme nicht an andere Internetnutzer weitergeben. Die Folgen können für sie teuer sein."

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Die Universität Nebraska leitet die Briefe zwar weiter, verlangt aber von der RIAA, die Kosten für ihre Arbeit zu erstatten - und geht dabei von 11,- US-Dollar pro Brief aus. "Wir geben hier Steuergeld aus, um die Probleme der RIAA zu lösen", wird Walter Weir, Chief Information Officer der Universität, im Omaha World-Herald zitiert. Weir weiter: "Sind wir ein Vertreter der RIAA? Warum bezahlen sie uns nicht für so etwas?"

An der Universität Nebraska ist das Computersystem so konfiguriert, dass IP-Adressen dynamisch vergeben werden. Protokolle, welche IP-Adresse welchem Computer zugewiesen ist, werden nur einen Monat lang aufbewahrt. Jenni Engebretsen, Sprecherin der RIAA, kritisierte die Universität gegenüber dem Omaha World-Herald dafür, die Daten nicht länger aufzubewahren, mit deren Hilfe es möglich wäre, Urheberrechtsverletzer aufzuspüren: "Man möchte meinen, dass die Universitäten verstehen, wie notwendig es ist, diese Dateien aufzubewahren."

Im viel gelesenen US-Weblog Techdirt wird diese Aussage mit den Worten kommentiert: "Diese Beschwerde ist lächerlich. Die Universität hat keinen Bedarf daran, diese Daten aufzubewahren und es gibt keinen Grund, sie aus irgendeiner Verpflichtung gegenüber der RIAA aufzubewahren. [...] Wenn dieses ganze Hin und Her vertraut vorkommt, dann deshalb, weil es sehr daran erinnert, wie die RIAA vor einigen Jahren versucht hat, die Zugangsprovider dazu zu bringen, ihre Nutzerdaten preiszugeben. Zum Glück haben die Provider Rückgrat gezeigt und der RIAA gesagt, sie solle sie in Ruhe lassen. Zu dumm, dass sie daraus nichts gelernt hat." [von Matthias Spielkamp]

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 US-Universitäten zeigen RIAA die kalte Schulter
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Samantha 28. Mär 2007

Das solltest du schon genauer ausführen, so schlecht ist die Idee nämlich nicht.

lunatic 27. Mär 2007

http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200...

Turd 27. Mär 2007

ja sicher, "owned", "pwnd" (my native language is retard) oder sonst was. und nun geh...

Anonymous 26. Mär 2007

gibt nur noch 2 gründe harz 4 und bafög haste weder das eine noch das andere, darfste...



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