Spieletest: Stalker - Spät, aber gut

Stalker (PC)
Stalker (PC)
Auch wenn im Vorfeld der Veröffentlichung von Stalker das Spiel immer als Shooter bezeichnet wurde, wird das dem Titel nicht hundertprozentig gerecht - Survival-Action mit Rollenspielelementen trifft das Ganze dann doch etwas besser. Das liegt einerseits daran, dass Stalker dem Spieler viele Freiheiten lässt: Zwar gibt es eine Hauptstory, der im Grunde früher oder später gefolgt werden muss, abseits davon sind aber zahlreiche Nebenquests optional möglich - das Spiel ist im Vergleich zu einem typischen Shooter also alles andere als linear. Wer will, durchstreift zunächst einmal auf eigene Faust das satte, 30 Quadratkilometer und von den Entwicklern dem originalen Vorbild akribisch nachempfundene Areal rund um und im Atomkraftwerk, immer auf der Suche nach neuen Artefakten oder Waffen.

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Stalker (PC)
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Die Spielzeit von Stalker hängt somit auch stark vom eigenen Verhalten ab: Wer ohne große Abstecher der Hauptmission folgt, kann das Spielende bereits nach weniger als 15 Stunden zu Gesicht bekommen, wer sich nach Nebentätigkeiten umschaut, wird unter Umständen gut die doppelte Zeit in der Ukraine verbringen. Das verbessert übrigens nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern hat auch praktische Vorteile: Man findet so natürlich nicht nur mehr Munition und Medipacks, sondern verbessert auch seine Ausdauer- und Schusswerte, was im späteren Spielverlauf angesichts der immer hartnäckiger werdenden Gegner auch dringend vonnöten ist. Auch die diversen Artefakte können dabei behilflich sein, die eigenen Fähigkeiten aufzuwerten und so etwa schneller laufen zu können.

Stalker (PC)
Stalker (PC)
Das Waffenarsenal ist recht groß, angefangen bei Pistolen über Schrotflinten bis hin zu Sturmgewehren darf einiges mitgeschleppt werden, so denn noch Platz im Inventar ist. Die Gefechte wirken dank eines sehr ausgefeilten ballistischen Modells dabei sehr realistisch, zudem nutzen die Kontrahenten auch jede Möglichkeit zur Deckung oder schleichen sich selbst realistisch an.

Insgesamt ist die künstliche Intelligenz in Stalker allerdings ein zweischneidiges Schwert: Einerseits scheinen viele der NPCs wirklich ihr eigenes Leben zu führen - einsame Stalker streifen durchs Areal und konkurrieren mit dem Spieler um die Wertgegenstände, die erschossene Kontrahenten hinterlassen haben, oder sie jagen einen quer durch die Landschaft; Stalker versprüht somit eine sehr lebendige Atmosphäre, da es zahlreiche einzelne oder auch zu Gruppen und Fraktionen zusammengeschlossene Charaktere gibt, denen man ständig begegnet und denen sich zum Teil auch angeschlossen werden kann. Andererseits gibt es aber auch massive Aussetzer der KI - wenn etwa auf einen Soldaten geschossen wird und dieser das auch nach mehreren Schüssen nicht mitbekommt.

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bavynfuw ghkaveqmb 07. Jan 2008

gfvhozk yetxku bsqt agqcnivtu wytimqhgx xgmcb uaewqyx

roofio 09. Aug 2007

Hallo haben einen X2 4600+, ein Ausus A8N SLI Premium Boad, 2GB Ram und eine XT1900 von...

breston 26. Mai 2007

Wie wird denn der Multiplayer zwischenzeitlich angenommen? Ist viel los oder nicht?



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