Abo
  • Services:

Webgesteuerter Vogelroboter soll Tauben verjagen

Via PC, Handy oder Laptop Schreie kontrollieren

Die britische Firma Robop hat einen elektronischen Vogel gleichen Namens entwickelt, der Tauben vertreiben soll. Der Taubenschreck sieht aus wie ein Wanderfalke, er ahmt dessen Schrei nach und bewegt sich wie der Raubvogel. Gesteuert wird er von einem Minicomputer.

Artikel veröffentlicht am , yg

Der Falke mit der künstlichen Intelligenz soll zum einen die Tauben aufschrecken und in Panik versetzen. Zum anderen soll er sie vollständig vertreiben, es wird simuliert, dass er sich scheinbar fest in ihrem Revier niedergelassen habe. In der Natur gilt der Falke als natürlicher Feind der Tauben.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster

Im Innern der Falkenattrappe befindet sich ein kleiner, wetterfester Computer, der entsprechende Töne gespeichert hat, von Zeit zu Zeit schlägt er mit den Flügeln. Die Steuerung des Vogels ist über eine Fernbedienung möglich, hat der Falke doch die Elektronik eines Nokia-Handys eingebaut. Damit soll der Besitzer über das Internet den Akkustand überprüfen und den Vogel neu programmieren können. So kann beispielsweise die Lautstärke verändert werden.

Es sind eine Reihe von Bewegungsmustern hinterlegt, Robop empfiehlt jedoch, die programmierten Standards zu verwenden, da diese das natürliche Verhalten der Falken am besten widerspiegelten. Als Grundlage für die Töne wurde ein echter Falkenschrei aufgezeichnet. Das Timing der Rufe wird von einem Mikroprozessor gesteuert, die Laute selbst werden über einen Sprachchip wiedergegeben, der einen wasserfesten Mylar-Lautsprecher im Schwanz des Vogels ansteuert. Wie viele Schrei- und Bewegungsvarianten es gibt, ist nicht bekannt.

Der Vogel hat einen NiMH-Akku, der bis zu zwei Wochen durchhalten soll.

In mehreren Feldversuchen soll der falsche Falke bereits seine Tauglichkeit bewiesen haben. Falknereien zweifeln die Effektivität des Roboter-Falken jedoch an. Sie sagen, die Tauben würden sich an den Automaten schnell gewöhnen, so dass der Abschreckungseffekt im Sande verlaufe. Einen ähnlichen Gewöhnungseffekt kann man bei Vogelscheuchen auf frischen Saatfeldern beobachten.

Bislang wird der künstliche Falke in Stadtzentren, von Firmen, in Lagerhäusern, auf Farmen und für Gebäude städtischer Behörden eingesetzt. Selbst ein Golfplatz soll sich damit schützen lassen, so der Hersteller. Die Stadtverwaltung von Liverpool plant nun die Montage von zehn Raubvogelattrappen, um die Taubenpopulation aus dem Stadtzentrum zu vertreiben. Anlass: Liverpool ist zur Kulturhauptstadt 2008 gewählt worden.

Ein Standard Robop kostet 1.850,- britische Pfund (etwa 2.750 Euro), hinzu kommen die Kosten für Dreharm und Halterung. Eine typische Installation arbeite mit zwei Robops und sechs Halterungen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 47,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Pümpel 26. Mär 2007

Das Ergebnis: Tote Tauben!!! Sie liegen höchsten noch in letzten Zügen kichernd vor dem...

Volker Ehrmann 26. Mär 2007

...geht auch ganz ohne Elektronik! http://www.welt.de/print-wams/article126435...

Azazel 26. Mär 2007

Aus den Augen - aus dem Sinn. Anstatt an die Ursachen der Taubenflut zu beseitigen...

Mein Hase 26. Mär 2007

Wenn Du in Deinem Geiste das Wort "möglichen" ignorierst, kann der Eindruck entstehen...

Lazy 26. Mär 2007

Ganz genau deiner Meinung!!! Ein Luftgewehr ist viel günstiger und damit kann man auch...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /