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Intel ruft zur Web-Wahl des schönsten Viiv-PCs auf

Finalisten des vor sechs Monaten gestarteten Wettbewerbs stehen fest

Die auf dem letzten IDF gestartete "Intel Core Processor Challenge" geht in die letzte Runde. Ein Expertengremium hat sieben Finalisten unter den eingesandten PC-Designs ausgewählt. Von diesen sollen nach einer Publikumswahl per Internet noch drei übrig bleiben, das Intel-Gremium kürt dann den Sieger auf dem nächsten IDF.

Gefragt waren, so Intel-CEO Paul Otellini beim ersten Aufruf zum Wettbewerb, "PCs, die klein und sexy sind". Da die Rechner die Viiv-Kritierien von Intels Marke für Wohnzimmer-PCs erfüllen sollten, mussten sie um Intel-Chips für Prozessor, Chipsatz und Netzwerk herum aufgebaut sein und mit Windows Media Center oder Vista lauffähig sein. Reine Design-Studien waren also nicht gefragt, vielmehr sollten die Teilnehmer real existierende Hardware einschicken.

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Zu gewinnen sind Marketing- und Fertigungszuschüsse von insgesamt einer Million US-Dollar, um den Sieger-PC auch wirklich auf den Markt zu bringen. Gerade das "Tooling", also die Herstellung der Werkzeuge für die Fertigung von Design-Gehäusen, macht bei kleinen PCs einen Großteil der Kosten aus - Intel sponsert den Sieger hier mit 300.000,- US-Dollar Tooling-Zuschuss. Den gleichen Betrag gibt es für die Entwicklung bis zur Serienreife, und ist das Gerät dann auf dem Markt, beteiligt sich Intel mit 400.000,- US-Dollar an den Marketing-Kosten.

Die PC-Prototypen mussten bis zum 3. März 2007 im Intel-Hauptquartier im kalifornischen Santa Clara eintreffen, seitdem hat ein Gremium, das vor allem aus Intel-Mitarbeitern besteht, sie bewertet. Ein Video auf der Wettbewerbsseite zeigt, dass nicht nur Mac-Mini-Clones eingereicht wurden. Auch typische Designs, wie sie sonst auf Casemodding-Meisterschaften - etwa ein Terminator-ähnlicher Schädel mit Slot-In-Laufwerk zwischen den Zähnen - zu sehen sind, hatten die teils kleinen Firmen zur Verfügung gestellt. Auch PC-Größen wie Asus nahmen dem Video zufolge teil - zu den sieben Finalisten zählen aber auch kleinere Firmen wie Slipperyskip Computers mit einem Holz-PC. Asus dagegen hat es mit seinem sehr an den Mac mini angelehnten Gehäuse nicht in die nächste Runde geschafft. Das Unternehmen Bicom dagegen hat gleich drei PCs im Rennen, die mit Außendisplays bereits als "Home Media Server" beworben werden.

Die sieben bei Intel ausgestellten Designs folgen nicht alle dem Würfel-Schema eines Mac mini, sie sind teils deutlich höher, bieten aber zahlreiche Anzeigen und Schnittstellen auf der Frontblende. Warum aber die Intel-Experten mit dem Acer Aspire L320 einen bereits für den April 2007 angekündigten serienreifen PC als Finalisten gekürt hat, erscheint unverständlich. Dieser PC im 3-Liter-Gehäuse gilt bei Acer als Aushängeschild und wurde vom Firmenpräsidenten Gianfranco Landi auch im Rahmen der CeBIT-Pressekonferenz des Unternehmens vorgeführt.

Doch über die nächste Runde entscheidet ohnehin jeder mit Internetzugang. Gegen Registrierung mit E-Mail-Adresse darf man seine Stimme abgeben, zu gewinnen gibt es seit dem 19. März 2007 jede Woche fünf noch nicht näher benannte Einkaufsgutscheine über je 100,- US-Dollar, und das fünf Wochen lang. Ab dem 26. März kann man sich auch in einem Blog mit Bildern und Videos an der Diskussion beteiligen. Intel lässt die derzeit völlig überlastete Webseite von dem Unternehmen PodTech Networks betreuen, die sie in der ersten Version mit der beliebten Blog-Software "WordPress" erstellt hat.

Am 10. April sollen bereits die drei Kandidaten für die Endrunde feststehen, die sich dann wiederum dem Intel-Gremium stellen müssen. Der Gewinner wird auf dem nächsten "Intel Developer Forum" gekürt, das ab dem 17. April 2007 in Peking stattfindet.

Im Übrigen hat Intel - wie man sich in der ersten Version der Teilnahmebedingungen auch vorbehalten hatte - die Regel für die Core-Challenge geändert. Ursprünglich sollten es zehn Finalisten sein, von denen fünf weiterkommen sollen, und fünf andere Einsendungen konnten nachnominiert werden. Eine Publikumswahl war bisher nicht vorgesehen - offensichtlich setzt Intel nun auf Gratis-PR statt langwieriger Jury-Entscheidungen.


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Fips 23. Mär 2007

Nachdem der Server nicht mehr down ist, weil der gestrige Ansturm vorbei ist (Super...

GF 22. Mär 2007

Künstlerische Freiheit eben. *g



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