Abo
  • Services:

BenQ-Mobile-Pleite: Ominöser Geldtransfer zu BenQ

Geldtransfer von 504 Millionen Euro kurz vor der Insolvenz von BenQ Mobile

Auf der gestern abgehaltenen Gläubigerversammlung von BenQ Mobile in München enthüllte der Insolvenzverwalter Martin Prager, dass geplant ist, vom Mutterkonzern 504 Millionen Euro einzuklagen. Diese Summe soll kurz vor der Insolvenz von BenQ Mobile an den Mutterkonzern transferiert worden sein. Eine Millionenklage gegen BenQ in Taiwan ist auf dem Weg.

Artikel veröffentlicht am ,

Gestern wurde bereits bekannt, dass rund 4.350 Gläubiger Forderungen in Höhe von knapp 1,2 Milliarden Euro gegen die insolvente BenQ Mobile GmbH und Co OHG angemeldet haben. In einer ersten Mitteilung verkündete der Insolvenzverwalter Martin Prager, dass eine Millionenklage gegen den Mutterkonzern BenQ in Taiwan geplant sei, ohne nähere Details zu nennen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte (Home-Office)
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gab Martin Prager auf der Gläubigerversammlung bekannt, dass BenQ 504 Millionen Euro von BenQ Mobile abgezweigt hatte, kurz bevor die Tochtergesellschaft Insolvenz anmelden musste. Diese Summe will Prager mit einer Millionenklage aus Taiwan zurückverlangen. Dieser Prozess könnte außerdem erklären, wie es zu der plötzlichen Pleite von BenQ Mobile gekommen ist.

Dieser Vorwurf untermauert den Verdacht, dass BenQ niemals an einer Rettung der Handysparte interessiert war und die Tochtergesellschaft bewusst in die Insolvenz geführt hat. Am Dienstag hatte BenQ einen Rekordverlust bekannt geben müssen und der drohende Prozess könnte den Konzern in noch größere Bedrängnis bringen.

Die BenQ-Mobile-Pleite hat bereits im November 2006 die Münchner Staatsanwaltschaft alarmiert, die wegen des Verdachts der verspäteten Insolvenzantragstellung und verschiedener Bankrottdelikte ermittelt. In Taiwan laufen außerdem Ermittlungen gegen BenQ wegen mutmaßlicher Insidergeschäfte eines Topmanagers.

Prager kritisierte das ehemalige deutsche Management von BenQ Mobile, weil die Buchhaltung in einem schlimmen Zustand gewesen sei. Noch immer würden Wirtschaftsprüfer die Zahlenwerke aufarbeiten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 216,50€
  3. 23,99€

tsa 23. Mär 2007

Das kurze Gedächtnis oder was von chinesischen Kapitalisten zu halten ist KY Lee, Chef...

Pollux 23. Mär 2007

Frag mal die Gewerkschaften!

Clown 22. Mär 2007

Setzen, sechs! Und vlt. das Fremdwörterbuch befragen, *bevor* man irgendwelche...

agent orangensaft 22. Mär 2007

Wie wärs damit: Siemens-Manager erhalten auf dubiosem Weg Gewinne aus BenQ Mobile...

Boykottiert... 22. Mär 2007

War doch von Anfang an geplant, denen ging es nur um das Know-How und die Patente. Jetzt...


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 2

Im zweiten Teil unseres Livestreams basteln wir ein eigenes neues Deck (dreifarbig!) und ziehen damit in den Kampf.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 2 Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /