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Test: PlayStation 3 - Ein blaues Wunder?

Neue Konsole von Sony endlich auch in Europa erhältlich

Eine in letzter Minute verkündete Verzögerung des Marktstarts, abgespeckte Hardware, mangelnde Abwärtskompatibilität - die Pressemeldungen über die PlayStation 3 waren in den letzten Wochen und Monaten alles andere als nur positiv. Allen hämischen Kommentaren zum Trotz soll die neue Konsole aus dem Hause Sony ab Freitag aber auch endlich in europäischen Ladenregalen stehen - und hat zahlungskräftigen Käufern durchaus einiges zu bieten.

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PlayStation 3
PlayStation 3
Während Kunden in den USA und Japan aus zwei verschiedenen Hardware-Varianten auswählen durften, wird Käufern hier zu Lande nur eine Konsole angeboten: Zum Preis von 599,- Euro ist die PS3 mit einer 60-GByte-Festplatte erhältlich; ob es auch noch eine abgespeckte und günstigere Variante mit 20 GByte geben wird, ist derzeit eher fraglich - Sony Computer Entertainment hat keine entsprechenden Pläne. Bei der verwendeten Festplatte handelt es sich übrigens um eine SATA-Platte von Seagate im 2,5-Zoll-Format; wer will, kann diese durch das Öffnen der seitlichen Klappe problemlos durch eine andere handelsübliche Platte austauschen, über das PS3-Menü formatieren und so den eigenen Speicherplatz erweitern.

PlayStation 3
PlayStation 3
Über das glänzende, aber auch recht ausladende Gehäuse wurde bereits im Vorfeld viel diskutiert, ob das Design gelungen ist oder doch eher an einen Tischgrill erinnert, bleibt wohl Geschmackssache. Eine gerade im Vergleich zur PS2 deutlich wuchtigere Angelegenheit ist die Konsole aber allemal: Mit Maßen von 325 x 98 x 274 mm und einem Gewicht von gut 5 kg ist das Gerät im heimischen Wohnzimmer doch ein recht auffälliger Blickfang. Das schimmernde Äußere wirkt zudem einerseits recht edel, lässt dafür aber jeden Fingerabdruck besonders gut zur Geltung kommen.

Das recht hohe Gewicht lässt sich zum Teil auf das recht komplexe Innenleben der Konsole zurückführen - die technischen Daten sind schließlich durchaus beeindruckend: Im Innern finden sich neben dem vorab bereits viel diskutierten Cell-Prozessor - ein PowerPC-Kern mit 3,2 GHz, dem bei der PS3 sieben SPEs (Synergistic Processing Elements) zur Seite stehen - der mit 550 MHz getaktete Grafikchip RSX von Nvidia sowie 256 MByte XDR-Main-RAM und 256 MByte GDDR3-VRAM.

Test: PlayStation 3 - Ein blaues Wunder? 
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