HD-DVD-Player schon für unter 400,- Euro

Samsungs Blu-ray-Player mittlerweile auf PS3-Preisniveau

Das Blu-ray- und HD-DVD-Filmangebot fällt zwar weiterhin klein aus, doch während neue hochauflösende Titel eher auf den Markt tröpfeln, sinken die Preise der Abspielgeräte für das jeweilige Format weiter. Im Blu-ray-Lager sank Samsungs Player schon einen Hauch unter den PlayStation-3-Preis, während im HD-DVD-Lager Toshibas Einsteigergerät bereits für unter 400,- Euro zu haben ist.

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Das Multitalent PlayStation 3 kommt am 23. März 2007 in den Handel, ist für seine 599,- Euro aber nicht mehr der günstigste Blu-ray-Player. Den Samsung BD-P1000 gibt es nämlich laut Preisvergleichsdiensten schon für einige Euro weniger, zumindest wenn die Versandkosten nicht eingerechnet werden. Dem Samsung-Gerät fehlt aber eine Ethernet-Schnittstelle, wodurch es - anders als die PS3 - nicht alle künftigen Blu-ray-Extras wird nutzen können. Zudem gilt es als vergleichsweise träge bei der Reaktion auf Nutzereingaben.

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Auf der CeBIT 2007 hieß es unter Herstellern, dass Samsung den BD-P1000 unter Preis verkaufen muss, um ihn loszuwerden. Für eine Spielekonsole wie die PlayStation 3 ist das nichts Besonderes, aber bei reinen Abspielgeräten schon. Nicht unter Preis verkauft wird wohl Panasonics Blu-ray-Player der oberen Preisklasse DMB-BD10 - er bewegt sich aber auch trotz des gesunkenen Preises noch bei in der Regel über 1.100,- Euro. Wenige Händler können das Gerät bereits darunter anbieten.

Toshibas HD-DVD-Player HD-E1 ist mit mittlerweile unter 400,- Euro zu haben, ein Händler will gar nur 389,- Euro zzgl. Versand, und damit das günstigste Abspielgerät für HD-DVD-Filme. Es verfügt zwar über Ethernet, beherrscht aber nur eine Bildschirmausgabe mit maximal 1080i. Die volle 1080p-Auflösung der HD-DVD gibt es hingegen nur beim Top-Modell HD-XE1, das mit teils unter 700,- Euro auch schon weit unter dem vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis zu haben ist. Bei einige Händlern ist der XE1 sogar schon bei knapp unter 670,- Euro gelandet, die Versandkosten nicht eingerechnet.

Es ist also zu erwarten, dass Toshibas 1080p-fähiger Mittelklasse-Player HD-EP10 bei seiner Einführung im Juni 2007 ebenfalls deutlich unter dem vom Hersteller genannten Preis von 749,- Euro liegen wird. Während Toshiba in den USA laut eines Berichts von I4U gerade offiziell die Preise seiner HD-DVD-Player gesenkt hat, ist eine ähnliche Aktion in Deutschland nicht geplant.

"Wir sehen bei Internetpreisen von rund 400,- Euro auch keine wirkliche Notwendigkeit", so Produktmanager Frank Eschholz in einer E-Mail gegenüber Golem.de. Laut Eschholz verkauft Toshiba in Deutschland deutlich mehr HD-XE1 als HD-E1, das Verhältnis soll etwa bei 60:40 liegen.

Wer bereits eine Xbox 360 besitzt, kann sie mittlerweile für unter 170,- Euro mit dem optionalen Laufwerk als HD-DVD-Player nutzen. Vor wenigen Wochen waren es noch 199,- Euro, wenn man das Zubehör überhaupt ergattern konnte. Allerdings gilt für die Xbox 360, was auch für die PlayStation 3 gilt: Hochgezüchtete Spielekonsolen brauchen mittlerweile so viel Energie wie PCs, wer wirklich Strom sparen will, kommt um ein reines Abspielgerät nicht herum. Dafür können Letztere mit ihren Spezialchips allerdings auch nur Filme abspielen.

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JT 23. Mär 2007

DVD Auflösung: 720x576 = 414.720 Pixel HD-DVD Auflösung: 1920x1080 = 2.073.600 Pixel...

michael schmidt 22. Mär 2007

das stimmt nur teilweise, es gibt ja verschiedene codecs wie mpeg2,4,VC-1 und AVC. beim...

Graf Porno 22. Mär 2007

Tja, das ist wirklich eine gute Frage und absolut subjektiv. Technisch ist 1080p...

omfglol!!! 22. Mär 2007

Der Nordstern 22. Mär 2007

Und warum das Elend mit HDMI und dem anderem Kopierschutzkram eingehen (und teuer...



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