BenQ Mobile: 4.350 Gläubiger fordern 1,2 Milliarden Euro
Mehrheit der Gläubiger sind ehemalige Angestellte von BenQ Mobile
Vor einer Versammlung der Gläubiger von BenQ Mobile in München hat der Insolvenzverwalter Martin Prager berichtet, dass rund 4.350 Gläubiger Forderungen in Höhe von knapp 1,2 Milliarden Euro gegen die insolvente BenQ Mobile GmbH und Co OHG angemeldet haben. Der überwiegende Teil der Gläubiger sind ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens. Den Forderungen steht derzeit ein Vermögen von gerade mal 300 Millionen Euro gegenüber.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters Martin Prager stellen die Mehrheit der Gläubiger ehemalige Mitarbeiter von BenQ Mobile. Rund 3.500 Personen stellen Forderungen von 27 Millionen Euro. Den bisher angemeldeten Forderungen stünde nach derzeitigem Kenntnisstand ein Vermögen von über 300 Millionen Euro gegenüber, aus dem allerdings auch zahlreiche Aufwendungen, wie z.B. Kosten für die Transfergesellschaft, für die Auslaufproduktion oder eventuelle Gerichtsprozesse beglichen werden müssten.
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Die Höhe der letztlich ausschüttungsfähigen Insolvenzmasse hängt Prager zufolge auch vom Ausgang noch ausstehender Verhandlungen und Gerichtsprozesse ab. "Eine konkrete Prognose zur Höhe der Quote ist deshalb zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich, abgerechnet wird am Schluss", so Prager. Er gehe aber davon aus, dass sich die Quote im zweistelligen Bereich bewegen werde. Das sei angesichts üblicher Quoten zwischen drei und fünf Prozent schon beachtlich.
Noch offen sei unter anderem, inwiefern man erfolgreich Ansprüche gegenüber der BenQ Corporation in Taiwan geltend machen könne. Das Thema sei außerordentlich komplex: Nachdem die beiden Ebenen über der Schuldnerin ebenfalls insolvent seien, bestünden Forderungen allenfalls gegenüber der Konzernobergesellschaft und gegen Schwestergesellschaften. "Hinzu kommt, dass die Bonität der BenQ-Gruppe für uns nicht abschätzbar ist und ich deshalb die Werthaltigkeit von bestehenden Forderungen nicht wirklich beurteilen kann", meint Prager. Derzeit versuche sein Team, diese Forderungen gerichtsfest aufzuarbeiten, danach werde das weitere Vorgehen mit dem Gläubigerausschuss abgestimmt.
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Stimmt. Allerdings wurde diese Strategie ermöglicht durch die unseligen Diskussionen um...
Das ist natürlich ganz besonders schlau. Wettbewerbsfähige Produkte aus moralischen...
Die Gewerkschaften und schlampige Mitarbeiter sind schuld.
Und welcher Mensch -ob Anwalt oder nicht- würde diesen Vorgang kostenlos organisieren...