Bitkom bietet pauschale Urheberrechtsabgabe an
In einem Brief, der dem Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) vorliegt, fordert der Interessensverband, den Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) nicht so abzuwandeln, dass die Gerätehersteller zusätzliche Zahlungen in Kauf nehmen müssten. Im Gegenzug seien die Verbandsmitglieder bereit, "den Rechteinhabern pauschal bis zu 50 Millionen Euro zu zahlen", so die Zeitung. Die SPD-Fraktion fühlt sich jedoch erpresst und hält die gebotene Summe für eine Art Schweigegeld, das sie nicht hinnehmen wolle.
Im Großen und Ganzen ist der Gesetzesentwurf eher IT-Industrie-freundlich formuliert.
Bereits im Januar 2006 legten Canon, HP, Kyocera und Xerox eine Studie vor, die belegen soll, dass Drucker kaum genutzt werden, um urheberrechtlich geschütztes Material auf Papier zu bringen. Als Abrechnungsmodell fordern sie ein DRM-geschütztes System, das in Abhängigkeit von der tatsächlichen Nutzung die fälligen Zahlungen ermittelt. Die Verwertungsgesellschaften fürchten angesichts der geplanten Deckelung der Urheberabgeben um Einnahmeausfälle, die sich direkt auf die Kreativen auswirken würden.
- Anzeige Hier geht es zur Canon EOS RP Systemkamera bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



