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Microsoft erklärt neue Bezeichnungen für Windows Mobile 6

Drei Ausbaustufen von Windows Mobile erhalten neue Namen. In einem Blog-Eintrag erklärt Microsoft, wie es dazu kam, dass die Varianten von Windows Mobile 6 neue Bezeichnungen erhalten haben. Vor allem die Microsoftsche Produktschöpfung "PocketPC" sorgte bei den Kunden für Verwirrung, was der Konzern mit der neuen Namensgebung abstellen will.
/ Ingo Pakalski
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Zugegeben: Selbst Fachleute verzweifelten daran, durchzublicken, welche Variante von Windows Mobile sich hinter den oft nicht gerade erhellenden Produktbezeichnungen verborgen hat. In klassischen PDAs ohne Telefonfunktionen kam "Windows Mobile für Pocket PC" zum Einsatz, während Smartphones mit "Windows Mobile für Pocket PC Phone Edition" ausgerüstet wurden. Letztere Variante findet sich in den meisten Windows-Mobile-Smartphones und meist in Geräten in klassischer PDA-Bauweise.

Eher ein Nischendasein im Markt fristet die Sonderausführung "Windows Mobile for Smartphones". Diese wurde vornehmlich für Smartphones verwendet, die in klassischen Handy-Gehäusen steckten. Im Unterschied zur eigentlichen Smartphone-Plattform wies diese Windows-Mobile-Variante keine Touchscreen-Unterstützung auf und bot nur eine Anzeige von Office-Dokumenten und keine Bearbeitungsfunktionen.

Auf Microsofts Windows-Mobile-Blog(öffnet im neuen Fenster) gestand Microsoft nun ein, dass die Mehrzahl der Kunden diese von dem Konzern erdachte Namensgebung nicht nachvollziehen konnte. Dabei verwendet Microsoft diese Bezeichnungen seit nunmehr fast vier Jahren. Für die Mehrzahl der Kunden bleibt es aber unverständlich, warum etwa die Smartphone-Edition von Windows Mobile nicht für Geräte verwendet werden kann, die unzweideutig als Smartphones vermarktet werden.

Mit Windows Mobile 6 verabschiedet sich Microsoft von dieser so schwer nachvollziehbaren Einteilung. Bei Windows Mobile 6 heißt die ehemalige Smartphone-Ausführung nun Standard und die bisherige "Windows Mobile für Pocket PC Phone Edition" trägt den Titel Professional. Weiterhin fehlt der Standard-Ausführung eine Touchscreen-Unterstützung. Die dritte Ausbaustufe trägt den Namenszusatz Classic, ist auf den Einsatz in PDAs zugeschnitten und bietet keine Telefonfunktionen.

Bleibt das Problem, dass die einzelnen Varianten von Windows Mobile auch mit der neuen Namensgebung wahre Wortungetüme geblieben sind.


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