Linux-Copyright: IBM fordert frühzeitige Entscheidung

Unternehmen legt 80-seitiges Memorandum vor

Der Rechtsstreit zwischen SCO und IBM geht weiter: Während SCO seine Rechte auch weiterhin verletzt sieht, hat IBM in einer Anhörung nun ein 80-seitiges Memorandum vorgelegt, um die Vorwürfe zu entkräften. Damit möchte das Unternehmen eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren erreichen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

SCO wirft IBM vor, Quelltexte aus Unix widerrechtlich kopiert und in Linux eingebracht zu haben. Bei einer Anhörung hat IBM nun ein 80-seitiges Memorandum (PDF) vorgelegt, berichtet die Prozessbeobachtungsseite Groklaw. Damit möchte das Unternehmen seine Forderung untermauern, dass ohne Gerichtsverfahren entschieden wird, dass Linux nicht das Urheberrecht an Unix verletzt (Summary Judgement).

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Darin geht es unter anderem um SCOs Beweise, die laut IBM keine solchen seien. Vor allem würde SCO ständig ein Labyrinth aus Querverweisen zwischen Beweisstücken schaffen, so IBM. Weiterhin behauptet IBM, SCO könne nicht einmal beweisen, das Copyright an System-V-Code zu halten.

Das Hauptverfahren mit IBM zögert sich unter Umständen noch bis 2008 heraus. Zuvor steht noch der Prozess gegen Novell an, dessen Hauptverfahren erst im September 2007 eröffnet werden soll.

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Hrusty 21. Mär 2007

Diese Drecksfirma wird vermutlich noch von MS gepäppelt.

uuuu 21. Mär 2007

Oder haben die das Ganze Verfahren schon lange aufgegeben, bevor die Mühlen der Justiz...

Trolljäger 21. Mär 2007

Die Aussage ist eine reine Vermutung, oder fehlte da am Ende ein Fragezeichen? Es gibt...

Sternentor 21. Mär 2007

Ja da sieht man sogar was Linux alles kann. Sogar unser Wahlcomputer bei Stargate SG1...



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