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Linux-Copyright: IBM fordert frühzeitige Entscheidung

Unternehmen legt 80-seitiges Memorandum vor. Der Rechtsstreit zwischen SCO und IBM geht weiter: Während SCO seine Rechte auch weiterhin verletzt sieht, hat IBM in einer Anhörung nun ein 80-seitiges Memorandum vorgelegt, um die Vorwürfe zu entkräften. Damit möchte das Unternehmen eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren erreichen.
/ Julius Stiebert
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SCO wirft IBM vor, Quelltexte aus Unix widerrechtlich kopiert und in Linux eingebracht zu haben. Bei einer Anhörung hat IBM nun ein 80-seitiges Memorandum ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) vorgelegt, berichtet die Prozessbeobachtungsseite Groklaw(öffnet im neuen Fenster) . Damit möchte das Unternehmen seine Forderung untermauern, dass ohne Gerichtsverfahren entschieden wird, dass Linux nicht das Urheberrecht an Unix verletzt (Summary Judgement).

Darin geht es unter anderem um SCOs Beweise, die laut IBM keine solchen seien. Vor allem würde SCO ständig ein Labyrinth aus Querverweisen zwischen Beweisstücken schaffen, so IBM. Weiterhin behauptet IBM, SCO könne nicht einmal beweisen, das Copyright an System-V-Code zu halten.

Das Hauptverfahren mit IBM zögert sich unter Umständen noch bis 2008 heraus. Zuvor steht noch der Prozess gegen Novell an, dessen Hauptverfahren erst im September 2007 eröffnet werden soll.


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