Truecrypt 4.3 unterstützt Windows Vista

Unterstützung für größere FAT32-Volumes

Die Open-Source-Verschlüsselungssoftware Truecrypt ist nun in der Version 4.3 verfügbar, die hauptsächlich unter Windows neue Funktionen bietet. Dazu zählt eine vollständige Unterstützung von Windows Vista. In der Linux-Version wurde ein Sicherheitsproblem beseitigt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die neue Truecrypt-Version 4.3 bringt vor allem neue Funktionen in der Windows-Version mit. Dazu zählt die vollständige Unterstützung der 32-Bit- und 64-Bit-Varianten von Windows Vista. So sind nun alle SYS- und EXE-Dateien digital signiert und User Account Control (UAC) wird unterstützt. Zudem wurde auch das Problem behoben, dass der Mauszeiger unter Vista stehen blieb, wenn ein verschlüsseltes Volume gelesen oder Daten darauf geschrieben wurden.

Truecrypt unter Windows
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Truecrypt 4.3 kann nun außerdem mit Dateisystemen umgehen, deren Sektoren nicht 512 Byte groß sind. FAT32-Volumes dürfen in der neuen Version 2 TByte groß sein und die Kompatibilität zu Big-Endian-Plattformen wurde verbessert. Kleinere Verbesserungen, die die Entwickler nicht einzeln auflisten, erfuhr auch die Linux-Version. In dieser wurde weiterhin ein Sicherheitsproblem beseitigt, so dass ein eingehängtes Volume nun nur vom Root-Benutzer oder dem Nutzer, der es eingebunden hat, wieder entfernt werden darf.

Zwar kann auch Truecrypt 4.3 weiterhin Volumes lesen, die Verschlüsselungen mit einer Blockgröße von 64 Bit nutzen, neu erstellen lassen sich diese jedoch nicht mehr. Dies betrifft beispielsweise die Algorithmen Blowfish, CAST-128 sowie Triple DES, die sich somit nicht weiter nutzen lassen. Truecrypt ab Version 5.0 soll Volumes mit diesen Verschlüsselungsarten auch nicht mehr lesen können. Zu den weiteren Plänen für zukünftige Versionen zählen noch immer eine grafische Bedienoberfläche für die Linux-Version sowie eine Portierung des Programms auf MacOS X, die beide noch nicht verfügbar sind.

Truecrypt 4.3 steht ab sofort zum Download für Windows und Linux bereit, auch die Quelltexte sind verfügbar. Die Software wird unter einer eigenen Lizenz veröffentlicht, die Änderungen an den Quelltexten erlaubt.

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Markus231 23. Sep 2007

Hi. Also ist wohl auch damit zu rechnen. Das die TrueCrypt-Entwickler es neben Blowfish...

Bensch 14. Jun 2007

imho übertrieben, mit "eraser" kann man sich schon sehr sicher sein. 7fach gemäß US...

wiZ-art 21. Mär 2007

Es wird ja wohl an einer OS X Variante von TrueCrypt gearbeitet. Bis dahin muessen sich...

muqh 21. Mär 2007

Eine zeitlang habe ich ext3 benutzt, damit Windows mit ext3 umgehen kann habe ich...



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