Abo
  • Services:

Firefox-Update schließt Sicherheitslücke

Neue Versionen von Firefox erschienen; Marktanteil in Europa gleichbleibend

Das Mozilla-Team hat die Versionen 1.5.0.11 sowie 2.0.0.3 von Firefox veröffentlicht, um darin ein Sicherheitsleck in den ftp-Funktionen zu korrigieren. Auf Grund der Sicherheitslücke können sich Angreifer Informationen über die Netzwerkkonfiguration eines Rechners ergattern, um diese gegen das Opfer einzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Mozilla-Team stuft das Sicherheitsloch in den ftp-Funktionen von Firefox als gering ein. Denn es lässt sich kein Schadcode ausführen und es können auch keine vertraulichen Daten ausgespäht werden. Das Sicherheitsloch in den ftp-Funktionen kann nur von einem manipulierten ftp-Server ausgenutzt werden.

Stellenmarkt
  1. ElringKlinger AG, Reutlingen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Dann kann ein Angreifer einen rudimentären Port-Scan innerhalb der Firewall des Opfers durchführen. Dies alleine bedeutet kein Sicherheitsrisiko, aber die Angaben zum internen Netzwerk können Angreifer für andere Attacken missbrauchen. Firefox 2.0.0.3 korrigiert außerdem einige Fehler bei der Darstellung von Webseiten, so dass diese wieder fehlerfrei im Browser erscheinen.

Die neuen Versionen 2.0.0.3 und 1.5.0.11 von Firefox stehen ab sofort unter mozilla.com zum Download bereit. Alternativ kann die Update-Funktion des Browser bemüht werden.

Laut Untersuchungen von Adtech konnte Firefox seinen Marktanteil in Europa in den letzten Monaten leicht ausbauen. Im Februar 2007 setzten 14,34 Prozent der Internetnutzer diesen Browser ein. Damit stieg der Marktanteil seit November 2006 von 13,41 Prozent auf 14,34 Prozent minimal. In Deutschland lag der Marktanteil im Februar 2007 bei knapp 30 Prozent. Auch der Gesamtmarktanteil vom Internet Explorer blieb mit 76,59 Prozent konstant. Allerdings wird der Internet Explorer 7 nun deutlich häufiger in Europa eingesetzt und der Marktanteil des neuen Microsoft-Browsers lag im Februar 2007 bei 25,87 Prozent, während er im Vormonat noch 22,13 Prozent und davor 15,13 Prozent betrug. Der Marktanteil vom Internet Explorer 6 ging von 72,24 Prozent im November 2006 auf 50,86 Prozent im Februar 2007 zurück.

Bei Golem.de lag der Firefox-Anteil im Februar 2007 bei 51,82 Prozent, wobei mehr als zwei Drittel der Firefox-Nutzer die Version 2.0.0.x nutzen. Auf Platz zwei kommt bei uns der Internet Explorer mit einem Anteil von insgesamt 35,84 Prozent. Hier hat nach wie vor die Version 6 die Nase vorn: Knapp 56 Prozent der Nutzer des Microsoft-Browsers surfen mit dem Internet Explorer 6 und rund 43 Prozent der Internet-Explorer-Anwender sind mit der Version 7 unterwegs. Dahinter folgt Opera mit einem Marktanteil von 6 Prozent, vornehmlich in der Version 9.10, und dahinter gesellen sich Safari mit knapp 3 Prozent sowie die Mozilla-Suite mit 2 Prozent. Konqueror landet mit 0,7 Prozent auf Platz 6.

Gegenüber dem August 2006 gibt es dabei keine großen Verschiebungen. Firefox erreichte damals bei Golem.de einen Anteil von 51,49 Prozent, der Internet Explorer lag bei 35,93 Prozent. Opera fiel von 6,8 auf 6,0 Prozent zurück.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 12,49€
  2. 219€ + Versand (Vergleichspreis 251€)
  3. 69€
  4. (u. a. Destiny 2 PS4 für 9,99€)

Dirk 1 11. Mai 2007

In \...\extensions\{CAFEEFAC-0016-0000-0000-ABCDEFFEDCBA}\install.rdf kannst Du em...

RedSign 22. Mär 2007

Nein. Nein, denn die CPU ist im laufenden Betrieb wohl nicht so sehr das Problem...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /