Abo
  • Services:
Anzeige

Bessere Menschen durch "offene Bildungsressourcen"?

Anzeige

Was sind offene Bildungsressourcen?

Es gibt bisher keine eindeutige Definition dafür, was OER ausmacht; für die Studie wurden folgende Bestandteile zu Grunde gelegt:

  • Der Zugang zu Inhalten und deren Metadaten ist für Bildungsinstitutionen, Lehrer, Schüler und Studenten sowie "content services" kostenfrei;
  • Inhalte sind wenig restriktiv lizenziert, so dass sie im Unterricht einfach verwendet werden können, möglichst so, dass sie auch verändert und in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet werden können und bereits durch offene Standards und Formate dafür geeignet sind;
  • Software sollte als Open Source mit offenen Schnittstellen (open APIs) vorliegen und erlauben, dass webbasierte Dienste frei verwendet werden dürfen, etwa für RSS-Feeds.
Ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden OER-Ansatzes sind nach Einschätzung der Autoren auch so genannte Open Access Repositories, also Datenbanken, aus denen vor allem wissenschaftliche, aber auch andere Veröffentlichungen kostenfrei abgerufen werden können. Doch hier sehen sie ein Manko: "Das Kernproblem aktueller Open Access Repositories ist, dass sie Lehrende und Lernende als Konsumenten von Inhalten sehen, die nützliches Material herunterladen wollen. Ein besserer Ansatz wäre, Interessengemeinschaften zu fördern, die sich um ein bestimmtes Thema herum bilden (etwa Geschichte oder Biologie), indem ermöglicht wird - zusätzlich zu den Inhalten -, Kommentare zu Fragen abzugeben, wie man die Inhalte am besten nutzt, seine eigenen Projektergebnisse zu dokumentieren, Links zu verwandten Themen anzulegen und neue Ideen in bestimmten Fachgebieten zu diskutieren."

"Lurken" oder beitragen: Wie viele machen mit?

Bei der Frage, wie viel Teilnahme an derartigen Projekten erwartet werden kann, kommt die Studie zu interessanten Schlussfolgerungen. Nicht repräsentative Statistiken zur Nutzung von Yahoo Groups zeigen, dass ein Prozent der Nutzer eine eigene Gruppe anlegt und zehn Prozent sich aktiv beteiligen, indem sie eine Diskussion beginnen. Strategien, eine ähnliche Beteiligung zu erreichen - also zehn Prozent Nutzer, die zu dem ursprünglichen Inhalt selber etwas beitragen -, müssten auf der so genannten "Searching-Lurking-Contributing"-Theorie beruhen. Danach suchen potenzielle Nutzer über Suchmaschinen Inhalte, die sie interessant finden, beobachten dann vor allem Ballungen von Inhalten, die sie interessieren (etwa ein Wiki, Weblog oder Forum zum Thema), ohne aktiv teilzunehmen ("lurking"), um schließlich selber etwas hinzuzufügen. Daher müssten Bildungs-Communitys dafür sorgen, dass neue Interessenten nicht ausgesperrt werden, nur weil sie nicht von Beginn an etwas beitragen, und aktiv Informationen streuen, um die Interessengruppe zu vergrößern, etwa durch RSS-Feeds oder Newsletter. [von Matthias Spielkamp]

 Bessere Menschen durch "offene Bildungsressourcen"?

eye home zur Startseite
zuhans 24. Mär 2007

also: auf uhr-hebe-recht solltest du unbedingt ein copyright beantragen :-) es ist...

zuhans 24. Mär 2007

und was ist mit den kindern aus der oberschicht: rumkoksen, rumracen, sinnlos...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IBC SOLAR AG, Bad Staffelstein
  2. Karl Dungs GmbH & Co. KG, Urbach bei Stuttgart
  3. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  4. DATAGROUP Köln GmbH, Aschaffenburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (-66%) 6,80€
  2. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)
  3. (u. a. Game of Thrones, Supernatural, The Big Bang Theory)

Folgen Sie uns
       


  1. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  2. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  3. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  4. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  5. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  6. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  7. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  8. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays

  9. Max-Planck-Gesellschaft

    Amazon eröffnet AI-Center mit 100 Jobs in Deutschland

  10. Windows 10

    Trueplay soll Cheating beim Spielen verhindern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: You are touching it wrong! kt

    atikalz | 16:15

  2. Zweites Universum, level 2

    khenne | 16:14

  3. Re: Sicherlich dämlicher Fehler, aber...

    Its_Me | 16:14

  4. Re: Lustige Szenarien. Lenkradsperre bei 250 KM/H

    Dennisb456 | 16:13

  5. Re: Drahtloses laden und wasserdicht sind...

    berritorre | 16:13


  1. 15:53

  2. 15:38

  3. 15:23

  4. 12:02

  5. 11:47

  6. 11:40

  7. 11:29

  8. 10:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel